In jedem steckt ein Lebensretter! Laut einer Studie der Uniklinik Rostock sind bereits junge Menschen ab der siebten Klasse in der Lage, einen Erwachsenen zu reanimieren. Deshalb startete die Björn Steiger Stiftung 2009 die Initiative „Retten macht Schule“. Ziel ist es, Schulsanitäter und Lehrer an weiterführenden Schulen in der Reanimation auszubilden. Anschließend können diese selbstständig allen Schülerinnen und Schülern der eigenen Schule die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Defibrillation beibringen. Am Europa-Gymnasium wird ein solches Projekt bereits seit einigen Jahren durchgeführt. Mit dem Projekt "Retten macht Schule" der Björn-Steiger-Stiftung möchten wir nun unser Angebot ausbauen. Das EGW ist die erste Schule im Landkreis Germersheim, die dieses Projekt umsetzt.

Am Donnerstag, dem 16.01.2020, fand die offizielle Übergabe unseres neuen Defibrillators durch die Björn-Steiger-Stiftung statt. Sebastian Lander, Erste-Hilfe-Ausbilder beim DRK Kreisverband Germersheim,  führte die Einweisung in die aktuellen Standards der Herz-Lungen-Wiederbelebung unter Verwendung eines AED (Automatisierter Externer Defibrillator) durch. Durch die Kooperation mit der Björn-Steiger-Stiftung wurde uns nicht nur ein neuer AED zur Verfügung gestellt, sondern auch ein Übungs-AED für unsere regelmäßigen Schulungen. Außerdem haben wir 15 Reanimationspuppen erhalten, mit denen wir Schulungen der Herz-Lungen-Wiederbelebung kombiniert mit grundlegender Erster Hilfe in Wundversorgung in den 7. Klassen durchführen können.

Mit diesem Projekt möchten wir einen Beitrag zur Aufklärung in Erster Hilfe in der Bevölkerung leisten. In den nächsten Jahren werden wir weiterhin in der Klassenstufe 7  unseren "Erste-Hilfe-Crashkurs" durchführen. Herzlichen Dank an die Björn-Steiger-Stiftung und alle Unternehmen, die diese finanziell unterstützen, damit dieses Projekt "Retten macht Schule" durchgeführt werden kann.

Das Europa-Gymnasium Wörth ist als „BwInf-Schule 2019/2020“ ausgezeichnet worden und erfährt damit eine Anerkennung für die besondere Förderung von Informatik-Nachwuchs. Alljährlich loben die bundesweiten Informatikwettbewerbe diesen Preis für eine substanzielle Beteiligung am Bundeswettbewerb Informatik aus.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der wichtigste deutsche Schülerwettbewerb für junge Informatik-Talente. Er ermöglicht den Teilnehmenden, ihr Wissen zu vertiefen und ihre Begabung weiterzuentwickeln. So tragen der Wettbewerb und die teilnehmenden Schulen dazu bei, Jugendliche mit besonderem fachlichen Potenzial zu erkennen. Das Europa-Gymnasium hat sich mit 20 Schülerinnen und Schülern am Wettbewerb beteiligt und damit die starke Rolle des Fachs Informatik an der Schule unterstrichen. Bundesweit belegte sie damit Platz 19 im Ranking der teilnahmestärksten Schulen. Insgesamt nahmen 1.462 Schülerinnen und Schüler an der 1. Runde des 38. Bundeswettbewerbs Informatik teil, darunter 184 Teilnehmerinnen, das entspricht einer Mädchenquote von rund 12,6 Prozent. Derzeit läuft die 2. Runde; hierfür haben sich 776 Teilnehmende, also 53,1 Prozent aller Teilnehmenden qualifiziert.

Alljährlich zeichnen die bundesweiten Informatikwettbewerbe Schulen für ihre starke Beteiligung am Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) aus. Sie haben dazu folgende Kriterien erfüllt: An mindestens drei vollwertigen Einsendungen zur 1. Runde müssen mindestens zehn Schülerinnen und Schüler, darunter bei gemischten Schulen mindestens zwei Jungen und mindestens zwei Mädchen, beteiligt sein. Schulen, die alle Bedingungen erfüllen, gewinnen den Schulpreis in Gold und werden als „BwInf-Schule 2019/2020“ ausgezeichnet: Sie erhalten eine Urkunde, ein Signet zur Nutzung auf der Schulwebsite und einen Geldpreis in Höhe von 300 Euro zur Verwendung für den Informatikunterricht. Schulen, die nur ein Kriterium nicht erfüllen, werden mit dem Schulpreis in Silber und 200 Euro ausgezeichnet.

Der Informatik LK 12 des Europa-Gymnasiums hatte im vergangenen Jahr die Idee, die erlernten Inhalte im Bereich „Netzwerke“ in einem größeren Projekt praktisch umzusetzen. Dazu entwickelten die Schüler den Plan, mit Raspberri Pis ein Netzwerk aufzubauen und dort verschiedene Experimente durchzuführen. Ebenso soll das Projekt den grundlegenden Umgang mit dem „Minicomputer“ und der damit verbundenen Konsolenarbeit schulen. Die bereits gelernten Programmiersprachen (Python, Java) finden hier ebenfalls praktische Anwendung. Die Organisation im Team sowie die Leitung des Projekts durch Schüler, die mit dem Raspberri Pi bereits Erfahrung haben, sind hier motivierende Nebeneffekte. Dankenswerterweise hat sich der FIT – Förderverein der Informatik an der TU Kaiserslautern – sofort bereit erklärt, die Anschaffung der Hardware zu finanzieren. Auch in den anderen Informatikkursen der Schule besteht großes Interesse, mit dem Raspberri Pi im Unterricht zu arbeiten. Das EGW dankt dem FIT für diese tolle Möglichkeit, praxisnahen Informatikunterricht gestalten zu können.

Die Schulgemeinschaft gratuliert Herrn Dr. Hauptmann sehr herzlich zur offiziellen Ernennung zum neuen Schulleiter des Europa-Gymnasiums Wörth. Am Freitag, den 10.01.2020, wurde Herr Hauptmann durch Herrn Gerlach, zuständiger Referent der Aufsichts- & Dienstleistungsdirektion des Landes, in sein Amt berufen.

Auch in diesem Jahr begrüßte das Europa-Gymnasium zahlreiche Viertklässler mit deren Eltern zu unserem Tag der offenen Tür.

Es bestand die Möglichkeit an Präsentationsveranstaltungen zahlreicher Fachbereiche teilzunehmen, sich über das Ganztagsschulangebot und die Wahl der Fremdsprachen zu informieren oder auch individuelle Fragen zu stellen. In Führungen, die von Schülerinnen und Schülern angeboten wurden, konnten die Kinder außerdem in Kleingruppen die Schule erkunden und sich so selbst einen Eindruck von der Vielseitigkeit des Europa-Gymnasiums verschaffen.

Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten wurde für alle Spanischschülerinnen und –schüler des EGW am Donnerstagnachmittag ein spanischer Film gezeigt. Der Einladung zum spanischen Filmnachmittag, bei dem der Film „Nuestros amantes“ gezeigt wurde, folgten zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-12. Zu Beginn der Veranstaltung wurde in diesem Jahr zum ersten Mal eine Weihnachtslotterie ausgelost, bei der es süße Überraschungen aus Spanien zu gewinnen gab. Die Weihnachtslotterie, in Spanien auch „El Gordo“ genannt, wird dort traditionell am 22. Dezember veranstaltet.

Auch dieses Jahr stimmte das Europa-Gymnasium in der katholischen Kirche St. Theodard in Wörth mit einem vorweihnachtliches Konzert auf die anstehenden Festtage ein. Schon der Beginn verzauberte das Publikum, als der Unterstufenchor mit dem Kanon „All Praise to Thee“ von Thomas Tallis auf den Lippen zu den Klängen des Streichorchesters singend einzog und sich der vielstimmige Kanon der beiden Ensembles immer weiter auffächerte. Das Orchester setzte mit „Sarabande“ von Händel den Abend fort, um von den Blechbläsern (Leonie und Marius Malthaner, Sina Leicht) der Schule abgelöst zu werden, welche die Stücke „Tochter Zion“, „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ und „The First Noel“ darboten.

Der Schulchor feierte seinen ersten Auftritt des Abends mit den Stücken „The very best time of year“, „Silver Bells“ und „The Colours of Christmas“.

Als Intermezzo spielten die Blockflöten Ellen Beier, Katharina Neubauer und Elisabeth Fraundorfer eine Hirtenweise. Danach setzte der Schulchor seinen Auftritt mit den Weihnachtsklassikern „Leise rieselt der Schnee“ und „Do they know it’s Christmas?“ mit einem höchst beeindruckenden Solo von Lea Huber fort.

Das Orchester unterhielt das Publikum daraufhin mit „Song without Words“ von Gustav Holst, um kurz darauf vom Unterstufenchor abgelöst zu werden, welcher das Stück „Go, tell it to the mountains“ und das traditionelle erzgebirgische Lied „Dr Bergma“ zum Besten gab. Daraufhin folgte das Celloduett von Kenza Cherfouf und Ruth Supper, die bei einem Stück von Offenbach ihre langjähre Erfahrung unter Beweis stellten.

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