Schon beim Bau der Schule Ende der 60er Jahre war geplant, irgendwann einmal eine Sternwarte einzurichten. Die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel freilich wurden zu diesem Zeitpunkt für andere, wichtigere Anschaffungen benötigt. Zum 25. Geburtstag unserer Schule konnte das Projekt durch Zuschüsse des Landkreises und der Stadt Wörth endlich realisiert werden. Auch Spenden von Firmen aus dem Einzugsgebiet der Schule und von Eltern trugen maßgeblich dazu bei.

Am 3.7. 1992 um 14 Uhr schwebte dann ein Helikopter über dem Europa-Gymnasium, um Ring und Kuppel des Observatoriums auf dem Dach abzusetzen.

Nachdem in den darauffolgenden Wochen das Teleskop montiert und genau justiert wurde, hatte das Europa-Gymnasium den Griff nach den Sternen geschafft. Mond und Saturn waren die ersten Beobachtungsobjekte. Seitdem leistet das Observatorium bei der Beobachtung des Sternenhimmels in der Nacht und der Sonne am Tag treue Dienste. In deren Genuss kommen in erster Linie die Teilnehmer der Astronomie-AG, manchmal auch Schulklassen oder – wie am Tag der Astronomie am 23.8.2003 mit mehreren hundert Besuchern – gar die breite Öffentlichkeit.

Das Hauptfernrohr (Starfire Triplet Apochromat) hat eine Brennweite von 2m und einen Durchmesser von 6 Zoll. Es sitzt auf einer sogenannten parallaktischen Montierung, bei der eine der beiden Drehachsen parallel zur Erdachse ausgerichtet ist. Ein Motor dreht das Fernrohr um diese Achse entgegen der Erdrotation. So wird erreicht, dass das anvisierte Beobachtungsobjekt über längere Zeit im Bildausschnitt verweilt.

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