Einen tollen Erfolg erreichten die Mädels des EGW beim Regionalfinale am heutigen Freitag in Haßloch. In einem hochrangig besetzten Turnier konnte man sich den Vize-Pfalzmeistertitel sichern. Ein toller Erfolg, getrübt von der Tatsache, dass mehr drin gewesen wäre.

Doch der Reihe nach: Im ersten Spiel hatte man das Geschwister-Scholl-Gymnasium Ludwigshafen als Gegner. Mutig im Angriff und beherzt in der Abwehr – das Konzept ging auf. Trotz einiger Leichtsinnsfehler gegen Ende konnte man das Spiel verdient mit 10:8 gewinnen. Im zweiten Spiel, gleichzeitig das Finale, da der Gegner (Max-Planck-Gymnasium Ludwigshafen) ebenfalls gegen das GS-Gymnasium gewann, ging es also um Alles. Taktisch optimal auf den Gegner eingestellt und mit dem nötigen Selbstbewusstsein ging man das Spiel an. Der auf dem Papier scheinbar übermächtige Gegner schien machbar zu sein, denn die erste Halbzeit lief voll und ganz nach dem Plan der Wörther: Zwei-Tore-Führung. Diese Führung wurde bis in die 15. Spielminute auf 8:5 ausgebaut, die Sensation schien zum Greifen nahe. Trotz allen Widerstandes konnte die auf Grund von einigen Verletzungen (Maxine, Alexa, Mia) geschwächte Wörther Mannschaft die starken Ludwigshafener Gegnerinnen am Ende aber nicht mehr halten und verlor das Spiel sehr unglücklich mit 8:10. Sichtlich geknickt nahm man die Silbermedaille bei der Siegerehrung entgegen. Gut gespielt, gut gekämpft und doch hat es knapp nicht gereicht. Dennoch ein toller Erfolg der Kuschel-Sieben. Dank gilt auch den mitgereisten Fan-Mamis, die die Mädels bis zum Ende angefeuert haben!

 

Für das von Thorsten Kuschel gecoachte EGW-Team spielten: Lena Dettling (Tor), Mia Gieske, Jennifer Berie, Vanessa Schönenberg, Hannah Schumacher, Aleyna Emeklibas, Elisa-Sophie Reichling, Sanja Oser und Luise Fleck. Moralische Unterstützung von Alexa Becker und Maxine Nuss.

 

 

Auch in diesem Jahr veranstaltete unsere Schule wieder seine alljährliche Herbst-Matinée, zu der zahlreiche Besucher kamen. Bereits der Auftakt überraschte mit einem szenischen Gag als das Flötenconsort (Quérèn Scholtes, Hannah Runck, Kenza Cherfouf, Katharina Neubauer, Tessa Schwarz, Ellen Baier) unter der Begleitung von Knut Maurer (Flügel) heitere Töne aus den 1920er Jahren mit Irving Berlins "Alexaner's Ragtime Band" erklingen ließ.

Elias Werling (5. Klasse) stellte mit seiner bravourösen Interpretation von "Rondo favorit" (Ignaz Pleyel) das Können unseres musikalischen Nachwuchses unter Beweis. Vivien Knoblauch (7. Klasse) überzeugte an der Gitarre mit "Bouree" einem barocken Tanz von Jacques de Saint Luc und auch Sandra Ngo (ebenfalls 7. Klasse) verzauberte das Publikum mit "Comtine d'un autre éte l'apès - midi" (Yann Tiersen), der Titelmelodie der Films "Die fabelhafte Welt der Améie" Das bereits aus dem Auftakt bekannte Flötenconsort zeigte unter der Begleitung von Knut Maurer (Cembalo) seine Erfahrung, indem die Schülerinnen die anspruchsvollen Interpretationen des Allegro in D-Dur von Arcangelo Corelli und der Sonata in d-moll von Joseph Bodin de Boismortier aufführten. Ein Wiedersehen gab es auch mit Familie Rupp, ebenfalls bekannt aus früheren Matinées. Adrian Rupp glänzte mit einem Satz der Sonate, Opus 42/2 in G-Dur von Ludwig van Beethoven am Flügel, während seine Schwester, Cosima Rupp, 2 Sätze der Sonata BWV 1020 in g-moll von Johann Sebastian Bach auf der Querflöte mit ihrem melodisch tragenden Ton meisterhaft inszenierte. Begleitet wurde sie dabei von ihrem Vater Christian Rupp.

Modern wurde es mit den zwei folgenden Stücken: Einerseits zeigte Annabelle Schottler am Flügel ihr Können zu den Klängen des Filmmusik-Klassikers "The Medallion calls" aus Fluch der Karibik (Klaus Badelt) und andererseits war es Tilman Köhler, der mit klarem, perlendem Pianoton den "Birdsong" von Wolfgang Fuchs interpretierte. Zum letzten Mal dabei war Hannah Rössler, die in diesem Schuljahr ihr Abitur machen wird. Sie begeisterte mit Alyssa Knoll das Publikum mit dem virtuosen Doppelkonzert für 2 Violinen (BWV 1043, d-moll von Johann Sebastian Bach) unter der Begleitung von Achim Knoll am Flügel. Ebenso professionell ging es weiter mit Jule Frisse und David Frank mit ihren Querflöten sowie Thomas Dobbe am Violoncello. Sie gaben gleich 3 Sätze aus dem "London Trio" Nr. 1, C-Dur von Joseph Haydn zum Besten.

Den gekonnten Abschluss bildete Christian Gerdon mit dem melancholischen Moment Musicaux von Sergei W. Rachmaninow. Mit Applaus wurde an diesem herbstlichen Vormittag nicht gespart.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos und Tonaufnahmen: CAS

  

"Kunst und Musik wäscht den Staub von der Seele" - unter dem Eindruck dieses Zitates fand am 08.05.2016 eine außergewönliche Soirée statt, die die Kunstausstellung des Zehnthauses mit dem alljährlichen Frühjahrskonzert des Europa-Gymnasiums kombinierte.

Vor der Kulisse von großformatigen Gemälden musizierten wieder einmal begabte Instrumentalschüler der Klassen sechs bis zwölf.

Das Consort, bestehend aus Qérèn Scholtes, Hannah Runck, Kenza Cherfouf, Katharina Neubauer, Ellen Baier und Tessa Schwarz, eröffnete den Musikreigen mit zwei frühbarocken Instrumentaltänzen, wobei bei Schops komplexer "Paduana" die instrumentale Steigerung des Consorts hörbar wurde. Später erfreuten die Schülerinnen die Zuhörer mit zwei von Knut Maurer arrangierten Songs von Phil Collins und Simon and Garfunkel.

Ein souveränes Debut lieferte die Sechstklässlerin Vivien Knoblauch mit einem Gitarrensolo von Juan Buscaglia.

Mittelalterliche Jahrmarktsmusik erklang beim Auftritt der Familie Rupp mit dem Sechstklässler Adrian Rupp an der Flöte und seiner Schwester Cosima, die an der Handtrommel ihn und ihren Vater Christian Rupp (Piano) begleitete.

Sebastian Strauch (7. Klasse) nahm sich mit Ludwig van Beethovens Sonate, f- moll, Nr.1, einen wuchtigen pianistischen Brocken vor.

Sicher und "erwachsen" meisterte die Sechstklässlerin Kenza Cherfouf die zwei Sätze der Barocksonata, d- moll, für Altblockflöte von Benedetto Marcello. Von Knut Maurer am Cembalo begleitet, spielte sie sich sicher durch die schnellen Läufe des zweiten Satzes.

Mit sicherem Strich und schönem Vibrato bot Alyssa Knoll in Begleitung ihres Vaters Achim Knoll das "Salut d'Amour" von Edward Elgar dar.

Es folgten zwei moderne Programmpunkte, die gegensätzlicher nicht sein konnten. Tilman Köhler performte mit klaren perlenden Läufen den poppigen "Chattanooga Night Train" von Wolfgang Fuchs. Avantgardistischer war dagegen die moderne Suite von Gordon Jacob, wobei Cosima Rupp im Lament einen wunderschönen Querflötenton zelebrierte und im zweiten Satz, English Dance, mit ihrem Vater Christian Rupp am Piano mit mitreißenden Rhythmen das Publikum begeisterte.

Einen künstlerischen Kraftakt leistete Hannah Rößler, die zunächst Robert Schumanns pianistisch immens schweres "Nachtstück" überzeugend interpretierte, um danach mit Raphael Weiß am Piano mit der Sonatine Nr.3 von Franz Schubert das Publikum in höchstem Maße erfreute.

Thomas Dobbe stellte seine künstlerische Souveränität mit einer glänzend gespielten Cellosuite, C-Dur, Nr.3 von Johann Sebastian Bach unter Beweis. Hier stimmte einfach alles - sauber gespielte schwere Doppelgriffe und sichere schnelle Läufe.

Unter Muzio Clementi stellen sich Heerscharen von Klavierschülern "penetrante" C-Dur-Etitüden vor. Christian Gerdon wagte sich an die große unbekannte Sonate, fis- moll, Nr.5 von eben jenem Clementi, die seine ganze pianistische Kraft erforderte.

Den krönenden Abschluss boten Jule Frisse und David Frank (Querflöten) und Knut Maurer am Piano.

Nach einem musikalisch - klangfarblichem und einfühlsam interpretierten ersten Andantesatz zündeten sie mit dem zweiten Rondosatz ein rhythmisch - folkloristisches Feuerwerk. Teilweise fühlten sich die Hörer an einen stürmischen Balkantanz erinnert.

Die Zuhörer sparten nicht mit großen Beifall und schlossen sich dem Satz Maurers an, der durch das Programm führte:

"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum."(F. Nietzsche)

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 
 
  
 

 

 

 

 

 

 

 
  
 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos und Tonaufnahmen: CAS

  

Unterkategorien

Aktualisierte Datenschutzerklärung! Zum 25.05.2018 trat die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. In dem Zuge haben wir unsere Datenschutzerklärung an die neuen Vorgaben angepasst. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Durch Klick auf den „Verstanden“-Button erklären Sie, dass Sie diesen Hinweis gelesen haben!
zur Datenschutzerklärung Verstanden