Der Fachbereich Physik des Europa-Gymnasiums Wörth konnte mit seinem Förderantrag die Jury bei der Ausschreibung „Moderner, kontextbezogener Physikunterricht“ der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung überzeugen. Dank der Förderung erhielt unser Fachbereich Physik ein modernes Röntgengerät mit umfangreichem Zubehör im Wert von 30.000€ für den Unterricht.

Röntgenstrahlung begegnet uns in vielen Bereichen des Alltags – besonders in der Medizin, etwa bei der Diagnose von Knochenbrüchen, aber auch in der Industrie bei Materialprüfungen. Mit dem neuen Gerät können unsere Schülerinnen und Schüler künftig selbst experimentell untersuchen, wie Röntgenstrahlung entsteht und welche Eigenschaften sie besitzt. Damit wird ein wichtiges Thema der Oberstufenphysik anschaulich und praxisnah erfahrbar.

Durchgeführt werden können damit unter anderem Experimente zur Aufnahme und Auswertung von Röntgenspektren sowie zur Abschwächung von Strahlung durch verschiedene Materialien. Ein Computertomografie-Modul eröffnet zudem die Möglichkeit, die Entstehung dreidimensionaler Röntgenbilder nachzuvollziehen. Auch Anwendungen wie die Untersuchung von Kristallstrukturen oder die zerstörungsfreie Durchleuchtung von Objekten können so im Unterricht aufgegriffen werden.

Das frühere, rund 40 Jahre alte Röntgengerät entsprach nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen. Die Förderung ermöglicht nun wieder einen sicheren, zeitgemäßen und experimentell ausgerichteten Zugang zu diesem spannenden Themenfeld.

Wir danken der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung herzlich für diese wertvolle Unterstützung. Sie hilft uns dabei, Physik lebendig zu vermitteln und unseren Schülerinnen und Schülern Einblicke in moderne Anwendungen aus Medizin, Forschung und Technik zu geben.