Stopp heißt Stopp - Kinder setzen Grenzen

Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung 

Seit November 2016 bietet das Europa-Gymnasium einen Kurs mit dem Namen „Stopp heißt Stopp – Kinder setzen Grenzen“ für alle Kinder der Klassenstufe 5 an. Der Kurs wird von Sven Ackermann geleitet und setzt sich aus einer Mischung von theoretischen und praktischen Einheiten zusammen. Vermittelt werden Methoden wie Kinder gefährliche Situationen frühzeitig erkennen und meiden können (Prävention), wie sie sicher in einer „face to face“ Situation auftreten (Selbstbehauptung) und wie sie sich im Falle von physischer Gewaltanwendung effektiv schützen können (Selbstverteidigung).

Der Kurs gibt den Kindern einen Rahmen, in welchem sie sich spielerisch, erkenntnis- und handlungsorientiert mit einzelnen Aspekten von verbalen und körperlichen Übergriffen, Sexismus, sexueller Gewalt und Schutzrechten auseinandersetzen können. Durch Gespräche werden verschiedene Gefahrenquellen erläutert und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, praxisnahe Situationen nachgestellt und Szenarien durchgespielt. Auf diese Weise lernen die Mädchen und Jungen auf bestimmte Situationen zielorientiert zu reagieren. Auch werden sie darin bestärkt, verbale und körperliche Grenzverletzungen bewusst wahrzunehmen, sich gegen diese zur Wehr zu setzen und frühzeitig Hilfe zu holen.

Die Schülerinnen und Schüler werden für alltägliche Gefahrensituationen sensibilisiert und entwickeln dadurch Strategien zur Lösung dieser Probleme.

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