Tag 27 (8.10.2018)

Heute begann leider unser letzter Tag in New York und somit auch in Amerika. Nach einem schnellen Frühstück bei McDonald's nebenan ging es schon um 8:15 los mit unserem Programm. Wir fuhren mit der U-Bahn zur Grand Central Station, die uns sehr erstaunte, da die Halle sehr groß war und die Decke wie ein Sternenhimmel mit Sternbildern bemalt aussah. In unmittelbarer Nähe liegt ein weiteres Wahrzeichen der Metropole, das Chrysler Building. Es ist das fünfthöchste Gebäude in New York, unverwechselbar durch die Rundbögen an der Turmspitze. Dann ging unsere Tour weiter zur UNO, dem Hauptsitz der Vereinten Nationen. Das Gelände der UNO ist nicht Teil der USA, sondern gehört den 193 Mitgliedsstaaten. Wie gewohnt, mussten wir uns auch hier wieder einer Sicherheitskontrolle unterziehen. Die deutschsprachige Tour durch das Gebäude war sehr vielfältig. Wir konnten die Sitzungssäle der UN-Vollversammlung und des UN-Sicherheitsrates besichtigen. Außerdem lernten wir viel über die Blauhelmtruppen, die sich für die Friedenssicherung einsetzen, Kosten für Aufrüstung und die neuen Nachhaltigkeitsprojekte der UN. Dann hieß es auch schon wieder kurz etwas zu essen zu besorgen, Rückkehr ins Hotel um unser Gepäck zu holen und mit dem Shuttle zum JFK-Flughafen zu fahren. Aufregung verursachte ein just vor Abfahrt zum Flughafen verloren gegangener Reisepass. Der Taxifahrer zurück zum Konsulat, um das fehlende Dokument zu besorgen, muss ein Engel gewesen sein, denn alle schafften es, rechtzeitig ins Flugzeug zu steigen. Trotz dieser Turbulenzen vor und während des Fluges, konnten wir durchschnaufen und uns ein wenig ausruhen. Der Bus wartete bereits am Frankfurter Flughafen auf uns und brachte uns ans EGW zurück, wo unsere Reise vor 4 Wochen begonnen hatte und unsere Eltern gespannt auf uns warteten. Dort angekommen fielen alle erstmal in die Arme der Familie, bevor wir uns noch ein letztes Mal als Gruppe versammelten und Abschied nahmen nach einem sehr gut gelungenen Austausch.
(Sarah Heck)

         

Tag 24 (5.10.2018)

Heute war der letzte Schultag für uns, die deutschen Schüler des Europa Gymnasiums. Wir waren bedrückt und überall herrschte Abschiedsstimmung. Jeder von uns konnte seine Präsentation ein letztes Mal vor den Schülern der Sangamon Valley High School halten, was jedoch kein großes Problem darstellte, da wir diese bereits oft in der Elementary School (Klassen Kindergarten/ 2 - 5), Middle School und der Junior High School (Klassen 6-8) gehalten hatten. In der letzten Stunde versammelten sich alle Schüler in der Sporthalle. Wir stellten uns wieder auf, wie am ersten Tag, der einzige Unterschied war, dass wir jetzt "auf Wiedersehen" sagen mussten. Jeder von uns wird die Schule und ihre Schüler vermissen, denn die Leute, die wir zuerst gar nicht kannten, wurden zu einer zweiten Familie. Es gibt niemanden, der nicht den letzten dreieinhalb Wochen nachtrauert. Auch das bevorstehende Football-Spiel in Decatur konnte den sonst üblichen Schulgeist nicht so aufflammen lassen wie sonst üblich . Das Spiel gegen die „Lions“ verloren wir zwar, aber wir hatten eine super Zeit mit unseren Partnern und deren Freunden, welche jetzt auch unsere Freunde sind.

Nach dem Spiel machte sich eine große Gruppe von uns auf den Weg zu einem Horrorhaus mit dem Namen "Scream". Dieses kann man sich vorstellen wie eine Geisterbahn, jedoch läuft man und es sind echte Schauspieler anwesend, die als gruselige Clowns, grauenvolle Zombies oder entstellte Puppen verkleidet sind. Nach dieser schauderhaften Erfahrung hatte die Gruppe einen gemütlichen Ausklang des Tages im traditionellen Steak 'n Shake. Mit guter Laune fuhren wir heim, um uns auf unser letztes Wochenende mit unseren Freunden in den USA vorzubereiten.

          

Jonathan Baumann, Schüler der Jahrgangsstufe 12 am Europa-Gymnasium, ist Preisträger des 36. Bundeswettbewerbs Informatik. Damit belegte er einen der zweiten Plätze bei der Endrunde des Schülerwettbewerbs, die vom 25. bis 28. September in Paderborn stattfand. Ausrichter des Finales waren das Institut für Informatik und das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn.

 „Ich bin sehr froh, den Wettbewerb als Preisträger abzuschließen“, erklärt der 17-jährige. „Die Teilnahme am Wettbewerb war sehr lehrreich, und dieser Erfolg wird mir viele Chancen eröffnen“, freut sich Jonathan Baumann, der ein Preisgeld von 500€ erhält.

Der Bundeswettbewerb Informatik, an dem seit 1980 jährlich über 1.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, besteht aus drei Runden und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr. Beim 36. BwInf waren 1.464 Teilnehmende dabei, so viele wie seit 1993 nicht. Der Mädchenanteil erreichte mit 13,2 % den höchsten Wert der BwInf-Geschichte. In den ersten beiden Runden hatten die Teilnehmenden teils umfangreiche Programme entwickelt, unter anderem zur Berechnung der wunschgemäßen Zimmerverteilung bei einer Klassenfahrt. Bereits eine Teilnahme an der ersten Runde eröffnete die Chance zur Teilnahme an den attraktiven Workshops, die von Hochschulen und namhaften Unternehmen angeboten wurden. Hier sammelten die Nachwuchstalente wertvolle Praxiserfahrung und knüpften Kontakte.

Die besten 25 Teilnehmer des 36. BwInf wurden zum Finale nach Paderborn eingeladen. „An zwei Tagen des Finales musste Jonathan Baumann im Team anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten und die Lösungen allen Teilnehmern einer Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren. In Einzelgesprächen wurden Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler, geprüft. Hier hat Jonathan starke Leistungen gezeigt“, sagt Michael Kappes, Informatiklehrer des EGW.

Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit zwei komplexen Informatik-Anforderungen. Bei der ersten Aufgabe sollten logische Formeln eingesetzt werden, um u.a. WLAN-Router störungsfrei zu konfigurieren und die Arche Noah konfliktfrei zu belegen. Die zweite Aufgabe beschäftigte sich mit Problemlösungen rund um die Entwicklung von Smartphone-Apps für Blinde.
„Wir freuen uns, dass mit Jonathan ein Schüler des Europa-Gymnasiums in diesem anspruchsvollen Wettbewerb so erfolgreich sein konnte. Darauf kann er schon stolz sein“, schwärmt Kappes. Auch der Juryvorsitzende, Prof. Dr. Till Tantau von der Universität Lübeck, unterstreicht die Leistung der Finalisten: „Informatiktalente, wie wir sie in diesen Tagen erlebt haben, werden dringend gebraucht und haben hervorragende Karriereaussichten.“ Für Jonathan Baumann ist klar, dass es für ihn nach seinem Abi mit Bits und Bytes weitergeht.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) und richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre, die sich noch nicht in einem Studium bzw. einer Berufstätigkeit befinden. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Interesse an Informatik zu wecken sowie Informatik-Talente zu entdecken und zu fördern. Mit dieser Zielsetzung richtet BWINF neben dem Bundeswettbewerb zwei weitere Schülerwettbewerbe aus: den Informatik-Biber und den Jugendwettbewerb Informatik (JwInf). BWINF ist darüber hinaus  für die Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der  Kultusministerkonferenz empfohlene Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Die Preisträger des 36. BwInf - eingerahmt von BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl (l.) und dem Vorsitzende der Jury Prof. Dr. Till Tantau (r.), Jonathan Baumann 2. v.l..

Am Sonntag, den 23.9.2018 starteten drei Staffelmannschaften des Europa-Gymnasiums beim diesjährigen Baden-Marathon in Karlsruhe. Rund 5000 Läufer/innen nahmen an dem Marathon teil.

Die Strecke führte von der Europahalle, über die Oststadt (Citypark Ost),  anschließend über das Karlsruher Schloss und die Günther Klotz Anlage. Die beiden letzten Etappen führten durch  den Oberwald und schließlich ins Ziel, dem Carl-Kaufmann Stadion.

Unsere Staffeln gaben Ihr Bestes und kamen bei jeder Staffelübergabe völlig erschöpft an. Neben zwei  Schülerstaffeln aus der Klasse 9 bis Klasse 13, gab es auch dieses Jahr wieder eine Lehrerstaffel. Insgesamt liefen 115 Teams beim Baden-Marathon mit.

Die Staffel der „ Lieblingsschüler“ kam mit einer Nettozeit von 3:57:29 Stunden ins Ziel. Das entsprach einer Pace von 5.34min/km und den Gesamtplatz 52. Die Lehrerstaffel „die Rastlosen“ kam mit einer Nettozeit von 3:35:31 Stunden ins Ziel. Das entsprach einer Pace von 5.07min/km und den 28. Platz. Die zweite Schülerstaffel „#läuft bei uns“ schaffte sogar eine Zeit von 3:24:33 Stunden und belegte am Ende den 10. Gesamtplatz.

Auf den letzten 6 Kilometern wurden die Läufer/innen von den Marathonengeln begleitet, um die letzte Kraft zu mobilisieren. Im Ziel gab es schließlich das Runner `s Heaven. Erschöpft aber glücklich konsumierten wir dort köstliche Mixgetränke und Maultaschen. Insgesamt war es wieder eine tolle Veranstaltung.

Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!!!

          

Eine ganz besondere Atmosphäre herrschte am Samstag, den 01.09.18 auf dem Schulhof des Europa-Gymnasiums vor: Zahlreiche Trödelmarktfans hatten sich zusammengefunden, um den ersten Flohmarkt des Europa-Gymnasiums ins Leben zu rufen. Das Wetter war unseren mutigen Pionieren wohlgesonnen. Bei wolkenfreiem Himmel konnten Besucher die unterschiedlichsten Schätze an den einzelnen Ständen entdecken und mit den Verkäufern leidenschaftlich darum feilschen. Und sind wir mal ehrlich: Ist es nicht genau das, was einen gelungenen Flohmarkt ausmacht?

Der Verkaufserlös  konnte zum eigenen Gebrauch oder  als Spende für einen guten Zweck verwendet werden. Lehrerin Laura d’Aguiar stellte beispielsweise ihren Erlös einer Typisierungsaktion für eine Stammzellenspende zur Verfügung. Diese Aktion mit dem Titel „Dein Typ ist gefragt“ findet am 14.Dezember in Zusammenarbeit mit der DKMS am Europa-Gymnasium statt.

Alle Beteiligte hatten jedenfalls großen Spaß und sind auch bestimmt das nächste Mal wieder dabei, wenn es heißt: Wer suchet, der findet!

          

Als Frau Stephan mir im März von der Deutschen Schülerakademie (DAS) erzählte, wusste ich gar nicht, was ich mir darunter vorzustellen habe, denn ich hatte schließlich noch nie davon gehört. Nachdem ich mich informiert hatte, bewarb ich mich komplett begeistert mit Frau Stephans Hilfe und war umso glücklicher, Ende April meine Zusage erhalten zu haben.

Jeden Sommer beherbergen in den Ferien leerstehende Schulen an unterschiedlichen Standorten jeweils fast 100 besonders motivierte Schüler, die im Rahmen der Deutschen Schülerakademie dazu bereit sind, sich weiterzubilden, neue Erfahrungen zu machen und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Mit der Bewerbung darf man bis zu 5 Kurse angeben, von denen man während der Akademie einen besuchen darf. Diese Kurse sind geleitet von weltgewandten, kompetenten und sympathischen KursleiterInnen und beschäftigen sich mit interessanten, interdisziplinären Fragestellungen aus allen Wissenschaften und bearbeiten diese auf Universitätsniveau.

Am 2. August 2018 reiste ich zum Standort meiner Akademie – dem Urspringinternat in Schelklingen, einem kleinen Ort in der Nähe Ulms, wo ich bis zum 18. August 2018 bleiben durfte. Begrüßt wurden wir mit der Metapher, wir befänden uns auf einem Raumschiff, was unsere Isolation von der Außenwelt symbolisieren sollte. Im Lauf der Akademie stellte sich das als wahr heraus und kreierte eine sehr familiäre und angenehme Stimmung.

Insgesamt 49 neue Mitglieder konnte der Freundeskreis des Europa – Gymnasiums beim Mitgliederwettbewerb der fünften Klassen 2017/ 2018 werben.

Sieger des Wettbewerbs mit den meisten Freundeskreismitgliedern wurde die Klasse 5 f, die einen Überraschungswandertag gewann. Dieser führte die Klasse 5 f mitten in den Bienwald nach Büchelberg zum Lehrbienenstand des Bienenzuchtvereins Kandel. Dort wurden die SchülerInnen und ihre Lehrer, Frau Strauch und Herr Traier, von Elisabeth Knoll, der Vorsitzende des Freundeskreises, bereits erwartet. Sehr anschaulich und informativ wurden die Schülerinnen an zwei Stationen von Heinz Pfalzgraf, Jürgen Rodamer und Rainer Gieseker in die wundersame Welt der Honigbienen eingeführt. An Station 1 gab es zunächst theoretische Informationen über die Bienen. Ausgerüstet mit Schutzkleidung konnten die sehr neugierigen und interessierten SchülerInnen an der 2. Station das emsige Treiben der Bienenvölker bestaunen. Natürlich durfte auch leckerer Honig direkt aus der Wabe probiert werden. Beim anschließenden gemeinsamen Picknick konnten sich die SchülerInnen für den Heimweg stärken.

          

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