Seit vielen Jahren besteht der Wunsch bei unseren Schulsanitätern einen Defibrillator für unsere Schule anzuschaffen, welcher bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand zum Einsatz kommt. Im Falle eines plötzlichen Herztodes hilft nur eine schnelle Defibrillation um Leben zu retten. Das Warten auf den Notarzt kann schon zu lange Dauern. Die Anschaffung eines Defibrillators ist jedoch mit höheren Kosten verbunden.

Zu Beginn dieses Schuljahres hatte sich der Schulsanitätsdienst entschlossen diesen Traum zu verwirklichen. Wir haben deshalb am Jugend-Engagement-Wettbewerb "Sich einmischen - was bewegen" des Landes Rheinland-Pfalz teilgenommen. Hier wurden Jugendliche dazu aufgerufen eigene Projektideen einzureichen um hierfür finanzielle Unterstützung zu bekommen.

Am 2. März war es endlich soweit. Die Preisträger wurden in die Staatskanzlei nach Mainz eingeladen und wir waren dabei! Die Schulsanitäter vom Europa-Gymnasium Wörth freuen sich über 500€, die sie für ihr eingereichtes Projekt "AED - Mehr Sicherheit in der Schule" verliehen bekamen. Die Moderatoren stellten jedem Preisträger eine Frage zum Projekt und anschließend erklärte die Jury, weshalb die jeweilige Idee ausgezeichnet wurde. Die Urkunde und den Scheck über 500€ für die Umsetzung wurde von Bildungsministerin Stefanie Hubig überreicht, die tief beeindruckt war von den Ideen der Jugendgruppen und Schulklassen. Alle Preisträger sind gleichzeitig auch für den Deutschen Engagementpreis nominiert, den bundesweiten Dachpreis für Freiwilligenarbeit. Insgesamt wurden 31 Projekte mit einer Gesamtsumme von 15.500 Euro unterstützt.

Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von der Band NoSecondName und endete mit einem kleinen Büffet, an dem sich die Schülerinnen und Schüler sowie begleitenden Lehrern stärken konnten. Da die Anzahl der Teilnehmer bei der Preisverleihung begrenzt war, konnten leider nicht alle Schulsanitäter an der Veranstaltung teilnehmen. Vertreten haben uns Valeria Schmitt, Robin Neumann, Fabienne Fahrenholz, Catarina Ciani und Gloria Martinez Postigo. Begleitet wurden sie von Herrn Holländer und Herrn Heinzler. 

Nun heißt es für die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter unserer Schule, ihr Projekt mit Unterstützung ihrer Lehrern in die Tat umzusetzen.

Im Sommer 2017 hatte Herr Robakowski die Idee eine Kompostanlage für unseren Schulgarten zu bauen. Sofort haben wir uns zur Unterstützung gemeldet um dieses Projekt zu verwirklichen. Wir trafen uns an mehreren Nachmittagen von September bis November 2017 in der Schule und arbeiteten gemeinsam an der neuen Kompostanlage. 

Zunächst haben wir einige Paletten auseinandergetrennt, indem wir die Nägel mit einem Zimmermannshammer oder dem Kuhfuß herausgezogen haben. Diese gewonnenen Bretter und Nägel konnten wir wieder nutzen um die Lücken von anderen Paletten zu schließen. 

Nach dieser ersten Phase haben wir die bearbeiteten Paletten mit einem Akkuschrauber zusammen geschraubt. Begonnen haben wir hierbei mit der Rückwand. Nachdem auch die linke und rechte Seitenwand fertig gestellt war, haben wir alle drei Teile rechtwinklig zusammen geschraubt.

Zum Schluss bauten wir noch eine Trennwand in der Mitte ein um die Kompostanlage in zwei Bereiche aufzuteilen. Ende November konnten wir schließlich die neue Kompostanlage fertig stellen und sofort in Betrieb nehmen, indem wir sie mit Herbstlaub und Pflanzenresten aus dem Schulgarten füllten. An der Kompostanlage haben vorwiegend 5- und 6-Klässler mitgebaut. Unterstützt wurden wir von der Garten-AG unserer Schule.

von links nach rechts: Hamza Lakhdar (MSS11), Sophie Forkel (MSS12), Micha Fischer (MSS13), Jonathan Becker (9f), Laura Weiß (9f), Sebastian Strauch (9f), Julia Wehefritz (9f), Calvin Kraft (MSS11)

Am Mittwoch, den 21.02.2018, fand im Kellertheater der Schulwettbewerb Jugend debattiert statt. Die vier Teilnehmer der Klassenstufen 8-10 diskutierten darüber, ob für Minderjährige ein Smartphone Führerschein vorgeschrieben werden soll. Vertreten wurde die Kontra-Seite von Jonathan Becker (9f) und Sebastian Strauch (9f), während Julia Wehefritz (9f) und Laura Weiß (9f) die Pro-Seite verteidigten.

Die Debatte der Oberstufe handelte von dem Thema, ob Klassenarbeiten anonymisiert werden sollen. Sofie Forkel (12) und Calvin Kraft (11) argumentierten dagegen, während Micha Fischer (13) und Hamza Lakhdar (11) sich dafür einsetzten.

Bei der Debatte der Sekundarstufe I konnten Julia Wehefritz und Sebastian Strauch das Rennen für sich entscheiden, bei der zweiten Finaldebatte der Sekundarstufe II gewannen Sofie Forkel und Hamza Lakhdar. Bedanken möchten wir uns bei Micha Fischer (MSS 13), der für einen fehlenden Debattanten spontan eingesprungen ist.

Der Regionalentscheid wird dieses Jahr an unserer Schule stattfinden. Am 01.03. starten die beiden Vorrunden für die Sekundarstufe I sowie II und am 02.03.18 folgt das Finale. Am Regionalwettbewerb nehmen neben dem Europa-Gymnasium auch Schulen aus Herxheim, Bad Bergzabern, Germersheim, Speyer und Dahn teil. Wir drücken unseren Teilnehmer/innen ganz fest die Daumen und wünschen viel Erfolg.

Poetry Slam 2.0

16.03.2018

19:00 Uhr

Medienraum des EGW

Eintrittspreis: 1 Euro

Kartenvorverkauf vom 05. – 09.03. in der zweiten großen Pause vor der Mensa

Strasbourg im Herzen

Nach dem Besuch unserer französischen Austauschschüler in der Vorweihnachtszeit startete am 30. Januar eine 25-köpfige Schülergruppe gespannt und aufgeregt zum einwöchigen Gegenbesuch. Rhein und Ill schienen am Abfahrtstag angesichts des Dauerregens durch eine einzige Wasserstraße verbunden. Doch die große Herzlichkeit, mit der wir von Frau Jordan und ihrer 5ième in Strasbourg empfangen wurden, zauberte schnell eine sonnige Atmosphäre. Für die offizielle Begrüßung hatten Viviane, Jette, Mathis und Adrian einen kleine Rede vorbereitet. Dann gab es viel zu entdecken: das Schulgelände in der Rue des Greniers, in der Innenstadt die Petite France, Souvenirshops und das Strasbourger Münster mit seiner imposanten Fassade und dem Kirchenraum, der noch die Weihnachtskrippe beherbergte. Für die anschließende Turmbesteigung bedurfte es ausreichender Kondition (332 Stufen!) und vor allem Schwindelfreiheit, mit der einst auch Goethe so seine Schwierigkeit gehabt haben soll. Ein leckeres Eis war uns Belohnung oder süße Alternative.

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Dies können die Schüler der Klasse 9b nur bestätigen. Am Freitag, den 23. Februar fuhren sie bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen mit ihrer Französischlehrerin Frau Bräutigam nach La Wantzenau, einer Kleinstadt wenige Kilometer nördlich von Strasbourg. Seit einigen Monaten hatten die Schüler bereits gemeinsam mit Achtklässlern des Collège André Malraux an deutsch-französischen Geschichten zum Gemälde „Zwei Mädchen im Garten“ von Fritz von Uhde gearbeitet. Nun lernten die Schüler ihre Austauschpartner zum ersten Mal persönlich kennen.

Bevor es richtig losging, stärkten sich alle an einem leckeren Kuchenbuffet in der Kantine. Danach standen Kennenlernspiele auf dem Programm. Noch vor dem Pausenklingeln, bzw. der Pausenmusik, hatten sich die beiden Klassen gut vermischt und die französischen Schüler zeigten ihren Gästen die Schule. Anschließend machten sich alle in Kleingruppen daran, einen Titel für ihre deutsch-französischen Geschichten zu finden. Am Ende wurde „Der Menschenfresser – L’ogre“ als beste Geschichte prämiert.

"unity in diversity": Dieser Ausstellungstitel der Vernissage des KUNST- Leistungskurses der MSS13 vom 21. Februar machte neugierig auf die finale Präsentation ausgewählter künstlerischer Arbeiten der letzten zweieinhalb Jahre intensiven Schaffens. Eindrückliche musikalische Beiträge von Sofie Weil am Klavier und Nadja Smasal umrahmten die von Kursleiterin Sabine Brand Scheffel profunde und engagiert vorgetragene Einführungsrede.

Ausstellungstitel sind gemeinhin Zustiegsöffnungen des zu Erwartenden. Sieben höchst individuelle Persönlichkeiten waren 2 1/2 Jahre in einem Kunst-Intensivkurs zusammengebunden. "unity in diversity": Einheit in der Vielfalt – und die Vielfalt gebiert spannende Ergebnisse. Eine Installation von sehr persönlich eingerichteten Arbeitsplätzen, individuell bestückt mit wertvollen Skizzenbüchern, Gesammeltem, Habseligkeiten von besonderem Wert, gestalteten Lampen, scheinbar Nebensächlichem geben Einblick in die eigene Welt und zeigen die unterschiedlichsten Charaktere. Die künstlerischen Arbeiten widmen sich grundlegenden Fragen an sich und das Sein und das Suchen nach einer individuellen Lösung. Allesamt bemerkenswerte Ergebnisse einer differenzierten Auseinandersetzung mit wichtigen Fragestellungen an die Geschichte und das Jetzt, umgesetzt in unterschiedlichen Disziplinen wie Bildhauerei, Zeichnung, Fotografie, in Malerei, Grafik-Design, in Kurzfilmen, Künstlerbüchern. Besonders eindrucksvoll die symbolisch farbig gefassten Gefäße zum Thema „eine Vase für...“, die berührenden intensiven Kurzfilme und Installationen zum freien Kunstprojekt Heimat und die mehrfarbigen experimentellen Linoldrucke, die auch schon interessierte Käufer überzeugte. Die zeichnerisch-malerische Meisterarbeit „ Selbst im Spiegel“ wird verzaubert durch versteckte Attribute im barocken Rahmen. Großformatige Kreidezeichnungen auf Packpapier thematisieren die „Antike“. In den Vitrinen Künstlerbücher über die Exkursion nach Kassel zur internationalen zeitgenössischen Ausstellung „dOKUMENTA 14“ und new media Arbeiten – Ergebnisse eines workshops im MMK // Frankfurt. Möbel-Stoff-Produkt-Design wurde in eindrucksvoll gestalteten Interieurs nach eigenen moodboards erarbeitet.

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