Die diesjährige Herbst-Matinée startete mit einem „musikalischen Morgenkaffee“. Das Blockflötenconsort um Qérèn Scholtes, Hannah Runck, Kenza Cherfouf, Katharina Neubauer, Tessa Schwarz und Ellen Baier interpretierten Uwe Hegers „Latte Macchiato Rag“. Knut Maurer begleitete das Consort am Flügel als sie im Anschluss den Klassiker „El Condor Pasa“ modern interpretierten.

Folklore und Tänze standen nun im Mittelpunkt als der noch sehr junge Elias Werling seine musikalische Entwicklung am Flügel durch eine elegante Interpretation des Valse in e-moll von Frédéric Chopin unter Beweis stellte.

Eine musikalisch sehr feinsinnige Gitarrentechnik stellte die Achtklässlerin Vivien Knoblauch durch die Darbietung der beiden argentinischen Tänze Valse und Milonga dar.

Abgeschlossen wurde dieser musikalische Sinnabschnitt durch das Blockflötenconsort, welches durch Knut Maurer am Cembalo begleitet wurde und Claudio Monteverdis dreiteiligen Tanz Ballo „Tirso e Clori“ aufführte. Die sechs Mädchen haben enorm an Routine gewonnen. Das hörte man an den souveränen Rhythmuswechseln zwischen den drei Tänzen.

Jennifer Michl nahm das Publikum auf einen Ausflug in den Impressionismus mit und überzeugte mit einer Ballade von Claude Debussy, indem sie die musikalischen Pastellfarben durch ihren elegant-duftigen Anschlag am Flügel zum Klingen brachte.

Katharina Neubauer und Kenza Cherfouf entschieden sich bei ihrem ersten solistischen Auftritt hingegen für den Barock und interpretierten den ersten Satz von Georg Philipp Telemanns Trio-Sonata in F-Dur.

Regelmäßige Besucher von Musikveranstaltungen am Europa-Gymnasium erkannten in Tilman Köhlers Darbietung von „Fiesta with Al“ (Wolfgang J. Fuchs) seine Vorliebe für konzertante, jazzige Stücke.

Im Anschluss feierten Alena (Querflöte) und Yasmin Saktan Muniz (Flügel) ihre Herbst-Matinée Premiere mit der Aufführung von Ernesto Köhlers Valse espagnole.

Thomas Dobbe, ein Urgestein der klassischen Konzerte des Europa-Gymnasiums, bekannt als virtuoser Cellist, wagte sich diesmal als Pianist an die rhythmisch vertrackten rumänischen Volkstänze Bela Bartoks.

Auch Christian Gerdon nimmt seit Jahren an klassischen Vorspielen unserer Schule teil. Er zeigte seine ganze pianistische Klasse, durch eine Pianobearbeitung eines Orchesterstückes von Bach.

Die überaus bekannte, einschmeichelnde Melodie der „Morgenstimmung“ aus Edward Griegs „Peer Gynt Suite“ musizierte romantisch sehr einfühlsam Susanne Groß in einer Pianobearbeitung für Flügel.

Den Abschluss der abermals vom Publikum als sehr gelungen wahrgenommenen Matinée bildeten die sehr routiniert aufspielende Jule Frisse mit einem Querflötensolo aus der „Suite de Trois Morceaux“ (Benjamin Godard). Professionell begleitet von Christian Gerdon am Flügel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos und Tonaufnahmen: CAS

  

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