GAPP-Austausch 2016: Sangamon Valley Highschool, Niantic

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Tag 1 (Karina Schowalter)

Um 03:45 morgens trafen sich alle Schüler der beiden Austauschgruppen 2016/2017 nach Illinois in den USA. Eine Gruppe von 16 Schülern fährt nach Rochester, die andere Gruppe von 27 würde es nach Niantic führen. Alle Teilnehmer kamen pünktlich in Wörth an der Busstraße an.

Nachdem wir uns von unseren Familien verabschiedet hatten, fuhr der Bus los, um uns sicher zum Frankfurter Flughafen zu bringen. Dort angekommen, durchliefen wir die Personen-und Gepäckkontrolle problemlos und so saßen wir einige Zeit später im Flugzeug, bereit zum Abheben.

Einige waren aufgeregt, da sie zum ersten Mal flogen, andere wegen der bevorstehenden ersten Treffen mit unseren Austauschschülern. Nach mehreren Stunden Flug kamen wir in Chicago O' Hare an. Auch die letzten Kontrollen wie die Immigration, die normalerweise Stunden dauert, brachten wir ohne weitere Schwierigkeiten hinter uns. Nachdem uns Mr. Scan vom Flughafen mit einem echten amerikanischen gelben Schulbus abgeholt hatte, war der erste Weg zum Lunch. Als es weiterging, dauerte es nicht lange bis zum ersten aufregenden Erlebnis: Eine junge Frau hatte die Kontrolle über ihren Geländewagen verloren und schleuderte in unseren Schulbus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Nachdem der erste Schock überwunden war, durfte jeder, der wollte ein Bild mit den Police Officers machen, während der Reifen des Schulbusses gewechselt wurde.

Bei der Ankunft an der Schule wurde jeder von uns von seinem Austauschpartner mit selbstgestalteten Plakaten begrüßt und offen und herzlich empfangen. Den Abend verbrachte jeder in seiner Gastfamilie und lernte sie näher kennen.



Tag 2 (Nuray Alkin)

Am Mittwoch hatten wir unseren ersten Schultag auf der Sangamon Valley Highschool in Niantic, Illinois.

Zu Beginn bekamen wir eine Tour durch das ganze Schulgebäude. Dabei fiel uns der 'School Spirit' sehr auf, da das Zeichen der Schule "Storm" überall wiederzufinden war.

Anschließend fand die 'Welcome assembly' statt, wobei alle Schüler sich in der Sporthalle der Schule versammelten. Nachdem Frau Kretzler, Frau Jung und Mr. Scan eine kurze Rede hielten, stellten wir uns nacheinander den Schülern der Sangamon Valley Highschool vor.

Mr. Scan und die gesamte Schule hieß uns sehr herzlich willkommen, wodurch wir uns schon am ersten Schultag wie ein Teil der Schule fühlten.


Tag 3 (Jennifer Michl)

Am Donnerstag fuhren wir nach Decatur. Als erstes besuchten wir das Millikin College, welches unter anderem Fächer wie 'music', 'physics' und 'business' anbietet. Mr. Scan selbst studierte hier und konnte uns viel über das College berichten. 2 Studenten aus dem Ausland zeigten uns den Campus.

Dannach fuhren wir weiter mit dem Bus in die Innenstadt von Decatur. Dort trafen wir den council, welcher uns durch die Stadt führte. Wir sahen unter anderem ein kleines Kunst-Museum und viele Sehenswürdigkeiten von Abraham Lincoln, da dieser die Anfänge seiner politischen Karriere in Decatur erlebte.

 

Der Vater eines Austauschschülers arbeitet in einer radiostation, weshalb uns dies auch gezeigt wurde. Vor allem für die Musik- und Medienbegeisterten wurde dies interessant, da wir 'behind the scenes' geführt wurden und uns die komplette Technik ansehen durften. Es fand sogar eine live-Übertragung statt, in welcher wir auch zu hören waren.

 

Anschließend gab es endlich Essen, und wir fuhren zu 'Krekel's', um uns die besten Burger der Stadt zu holen. Dazu gab es einen großen Milchshake und Pommes. Wir nahmen das Essen mit und machten ein Picknick am wunderschönen lake Decatur. Auf der Heimfahrt fuhren wir durch die Fabrik-Landschaft von Decatur, wo hauptsächlich mit Soja gearbeitet wird. Da lernten wir endlich auch den berühmten 'Geruch von Decatur' kennen.

Nachdem sich alle frisch gemacht hatten ging es am Abend auch schon wieder los und wir trafen uns beim 'lions club' in Decatur. Dort unterhielten wir uns beim Essen mit Anwohnern.

Anschließend war der Tag auch schon vorbei und wir fuhren alle zurück zu unseren Gastfamilien.


Tag 4 (Selina Schultz)

Unser Freitag Morgen begann um 8:05 an der Schule, von wo aus einige Schüler weiterfuhren zur Grundschule nach Harristown.

Dort "unterrichteten" wir die Kinder und brachten ihnen die Zahlen von 1-10 sowie die Farben und Tiere auf deutsch bei.

Auch ein kleiner Tanz (die deutsche Version von "Head shoulders knees and toes") durfte nicht fehlen.

Am Abend fand unser erstes Footballgame statt: die Mannschaft unserer Schule "the Storm" traf auf die Lions und trotz all der Bemühungen des "Storm" und einem wirklich interessanten Spiel, verlor unser Team mit 35:20. Doch es werden noch einige Spiele folgen!

  


Tag 5 (Elisa Reichling)

Samstag, der 27 September, war ein Familientag. Wir haben am Morgen Maren abgeholt und gemeinsam den Tag verbracht. Wir besuchten einen traditionellen „Pumpkin Patch" in Arthur. Dies ist ein Fest, das nur um die Halloween-Zeit stattfindet. Es stammt von den "Amish people". Sie kleiden sich wie ihre Vorfahren vor 300 Jahren und leben dementsprechend sehr einfach, ohne Technik und ohne Elektrizität. Es war beeindruckend, diese andere Lebensweise der Menschen zu sehen.

Besonders beliebt ist das Kürbiseis. Es hört sich nicht sehr appetitlich an, aber es war überraschenderweise sehr gut. Des Weiteren sahen wir natürlich sehr viele Kürbisse in allen verschiedenen Größen und viele Lebensmittel, die aus Kürbissen gemacht wurden.

Unseren Lunch haben wir ebenfalls in einem Restaurant der Amish gegessen. Es heißt „Yoders", und dieses Restaurant ist hier etwas ganz Besonderes und sehr angesehen. Die Bedienung war ebenso in einem typischen Kleiderstil gekleidet.

Danach fuhren wir zu einem Supermarkt namens „Beachy's Bulk Foods", ebenso in Arthur. Dort gab es viele verschiedene regionale Lebensmittel, die meist selbst von den „Amish people" produziert worden sind. Am späten Nachmittag brachten wir Maren nach Hause.

Abends entschieden wir uns in die Mall nach Springfield zu fahren. Der Tag endete mit einem schönen Filmabend mit Niklas und seiner Austauschpartnerin Holly.

Insgesamt war es ein sehr gelungener und erlebnisreicher Tag.


Tag 6 (Sofie Forkel)

Den heutigen Tag habe ich mit meiner Gastfamilie, den Steiners, verbracht.

Da wir gestern bis spät abends bei der Band Competition waren, haben wir heute alle ausgeschlafen und hatten dann ein typisch amerikanisches Frühstück mit der ganzen Familie, denn übers Wochenende ist auch mein Gastbruder Grant vom College nach Hause gekommen. Nach dem Frühstück besuchte ich mit meiner Gastschwester Hannah die Dance Company in Springfield zum Balletttanzen. Sie führen dieses Jahr Nussknacker auf und ich durfte die Proben, Kostüme etc. anschauen.

Danach sind wir auf einem Teil der berühmten Route 66 zum Walmart gefahren, der hier in Amerika riesig ist und in dem man wirklich alles kaufen kann.

Zuhause ging es dann nahtlos weiter zur Welcome Party, die am Abend in der Schule stattfand und zu der alle Familien die verschiedenste Auswahl an typisch amerikanischen Essensspezialitaeten mitgebracht hatten. Die deutschen Austauschschueler hatten zuvor alle einen Programmpunkt vorbereitet, der vor dem Essen aufgeführt wurde.

Es gab einen Tanz zu "Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm", desweitern verschiedene Tänze, die man im Tanzkurs lernt und zum Schluss wurde zu bayrischer Musik in Dirndl und Lederhosen getanzt.

Anschließend fuhren die meisten zu meiner Gastfamilie nach Hause, da es dort ein Lagerfeuer gab. Dort haben wir uns besser kennengelernt und sogar zu deutscher Faschingsmusik getanzt. Wir hatten heute alle viel Spaß.


Tag 7 (Luanda Metaj)

Am Montag, den 26.09.2016, war wieder ein normaler Schultag an der Sangamon Valley High School, und er begann für uns wie immer um 8.05 Uhr.

An Schultagen begleiten wir unsere Austauschschüler in ihren Unterricht. Jede Unterrichtsstunde dauert 41 Minuten mit einer anschließenden Pause von 4 Minuten, in denen die Schüler an ihren Spinden die Bücher und Hefte für die nächste Stunde holen.

Zu Mittag wird ebenfalls an der Schule gegessen. Heute gab es beispielsweise Fleischbällchen mit Kartoffelbrei.

Nach der Schule, die um 15.05 Uhr endet, haben wir unsere Austauschschülerinnen zum Cheerleader Training begleitet. Es hat uns sehr beeindruckt, wie viel Vertrauen sie ineinander haben, während sie Figuren in der Luft machen.

Auch wir durften bei den Hebefiguren helfen und lernten einen kleinen Tanz, welchen wir am Homecoming Dance aufführen werden. Darauf freuen wir uns schon alle!


Tag 8 (Lukas Feil) 

1. Tag Chicago!!!!!

Wir trafen uns morgens um 6 an der Sangamon Valley Highschool um uns gemeinsam mit Bus und Amtrak nach Chicago zu fahren. Dort sind wir nach drei Stunden Fahrt angekommen und haben uns auf den Weg zum Hotel gemacht.

Nach einer kurzen Pause zum Einrichten im Zimmer und Essen liefen wir gemeinsam zur ''Magnificent Mile'' oder Michigan Avenue, der Prachteinkaufsstraße Chicagos. Wir hatten nun 3 Stunden Zeit um uns auf der Magnificent Mile umzusehen und einkaufen zu gehen.

Um 17 Uhr gingen wir zum Millenium Park und zur sogenannten ''Bean'' of Chicago, eigentlich Cloud Gate, einem riesigen Kunstwerk in Form einer Bohne. Dort trennten wir uns, einige gingen shoppen oder zurück ins Hotel, aber die meisten fuhren den Hancock Tower hoch und sahen sich Chicagos's Skyline bei Nacht an.

 


Tag 9 (Pascal Böser) 

Heute war unser 2. Tag in Chicago!

Nach einem reichhaltigen Frühstück trafen wir uns in der Lobby, um uns gemeinsam auf den Weg zum Willis-Tower zu machen. Dort angekommen, hatten wir eine Stunde Zeit die Aussicht auf Chicago zu genießen, die dank des schlechten Wetters leider eher mäßig war.

Nach dem Mittagessen gingen wir ins Aquarium, in welchem wir ausreichend Zeit hatten, um uns die Fische, Wale, Haie, und Reptilien aus aller Welt anzusehen.

Danach machten wir uns im strömenden Regen auf den Weg, um schnell etwas zu essen und ans Stadion, dem United Center, zu kommen. Das Spiel, Chicago Blackhawks gegen Pitsbourgh Penguins, endete nach einer Schlägerei und vielen Zeitstrafen 0:2.

Gegen 11 Uhr kamen wir dann nach einem langen und anstrengenden Tag wieder im Hotel an.


Tag 10 (Isabella Gerberich)

Heute war unser letzter Tag in Chicago.

Wir trafen uns morgens in der Lobby des Hotels, von der wir dann zum Art Institute of Chicago fuhren. Dort konnten wir Kunstwerke verschiedener Richtungen betrachten, von europäischer Malerei bis zu afrikanischer Kunst.

Unsere geplante Bootstour wurde aufgrund des starken Regens abgesagt, deswegen teilten wir uns in Gruppen auf und erkundeten die Stadt.

Wir aßen in der Pizzeria Lou Malnati's eine leckere Chicago-Deep-Dish-Pizza und fuhren dann zum Navy Pier. Dort beschlossen wir eine Fahrt mit dem Riesenrad zu machen, um die Skyline von Chicago zu betrachten. Die Aussicht von ganz oben war gigantisch.

Auf dem Weg zum Hotel ging es dann noch einmal in die Innenstadt zum Shoppen im Water Tower Place.

Pünktlich um 19 Uhr traf sich die ganze Gruppe wieder am Hotel. Von dort aus liefen wir dann zu einem speziellen Restaurant, dem Rainforest Café. Das Essen dort und auch die ungewöhnliche Einrichtung waren super. Es war ein gelungener Abschluss unseres Trips nach Chicago.


Tag 11 (Maren Schopf)

Nach 3 erlebnisreichen Tagen mussten wir uns am 30.9 aus dem schönen, aber teilweise auch regnerischen Chicago verabschieden. Ein letzter Blick auf die Skyline und dann ging es mit der Chicago Hochbahn und dem Amtrak zurück nach Niantic. Trotz der schönen Zeit in Chicago freuten sich alle ihre Gastfamilien wiederzusehen. Den restlichen Tag verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern.

Am Abend besuchten einige von uns das Football Game in Arthur, um unser Schulteam ''Sangamon Valley Storms'' zu unterstützen. Die Sangamon Valley High School ging schnell in Führung und konnte das Spiel 44:10 für sich entscheiden.


Tag 12 (Konstantin Ihlenfeld)

Am Samstag haben wir den Tag langsam begonnen, indem wir erstmal ausgeschlafen haben nach den anstrengenden Tagen in Chicago. Mittags habe ich mit meiner Gastfamilie mexikanisch gegessen. Anschließend waren wir in der Decatur Mall shoppen. Den Nachmittag haben wir bei Freunden verbracht, die gerade an ihren Mud-Trucks gearbeitet haben. Diese Gefährte werden für das sogenannte „Mudding“ genutzt, das heißt mit verrückten Vehikeln durch tiefen Schlamm fahren. Abends haben wir viele andere bei einem Bonfire getroffen.


Tag 13 (Alicia Gabriel)

Heute war ein ereignisreicher Tag. Wir fuhren mit unseren Austauschpartnern um 8 Uhr mit dem Bus nach St.Louis, um dort den Freizeitpark "Six Flags" zu besuchen. Auf dem Weg dorthin haben wir schon einmal einen Eindruck von St.Louis bekommen, da wir von der Autobahn aus die Skyline sehen konnten.

Um 12 Uhr kamen wir im Park an, dort gibt es viele spektakuläre Achterbahnen, welche nach Superhelden benannt sind und einen Freefalltower.

Zum Mittagessen gingen die meisten in ein chinesisches Restaurant, daher fanden sich die meisten Kleingruppen im "Panda Express", um zusammen zu essen. Insgesamt war es ein schöner Tag und jeder konnte viel Zeit mit seinem Austauschpartner verbringen. Doch leider ging auch dieser viel zu schnell zu Ende und wir verließen den Park um 18 Uhr und gingen zum Abschluss zu McDonalds.


Tag 14 (Marie-Luise Klöffer)

Heute war der erste Tag der Homecoming Week. In dieser Woche kommen die Studenten von der Universität zurück nach Hause und zur Schule. Für uns heißt das, sich jeden Tag zu einem anderen Motto verkleiden. Heute war „mad fan Monday“, und die meisten von uns kamen in Trikots von Bayern München, Kaiserslautern oder unserem Nationaltrikot.

Andere hatten heute schon ihre ersten ‚Presentations‘. Elias, Moritz und Leon erklärten die Fußballregeln und stellten die berühmtesten Fußballer vor. Danach ging es direkt auf den Rasen, um die gelernten Regeln anzuwenden.

Den Nachmittag und Abend verbrachten alle mit ihren Partnern.


Tag 15 (Lisa Ebel)

Ein weiterer Tag an der Sangamon Valley High School!

Heute war der 2. "Homecoming Day" diesesmal war das Motto "Dress up like a Tourist", sodass sich jeder wie ein typischer Tourist anziehen sollte. Bermudas, Khakishorts, Hawaii- Hemden, Sonnenbrillen und Ferngläser gehörten zum Outfit vieler Schüler. Wie jeden Tag wurden Fotos gemacht, nach Jahrgängen getrennt.

Außerdem ging es heute richtig los mit unseren "presentations", so dass mehrere Gruppen heute ihre erste Präsentation über verschiedene Themen in Bezug auf Deutschland hielten

Am Nachmittag ging es dann zum Volleyballspiel, welches echt spannend verlief und am Ende mit einer knappen Niederlage von 1:2 endete. Alle Spielerinnen haben super gespielt und gekämpft und ein echt anspruchsvolles Spiel gemeistert.


Tag 16 (Niklas Lederer)

Der heutige Mittwoch war der 3. Tag der Homecomingweek. Zur Auswahl standen diesmal 2 Themen: gender bender (Geschlechtertausch) oder wacky tacky (verrückte Kleidung). Während sich die meisten Jungs unserer Gruppe für gender bender entschieden, kamen einige Mädchen als Jungs, aber viele auch komplett verrückt angezogen.

Auch heute hielten wir wieder unsere 'presentations'. Das Besondere an diesem Tag waren aber die Wahlen von Homcoming Queen und King. Aus einer Gruppe von jeweils 7 Mädchen und Jungs konnte gewählt werden. Zusätzlich waren John und Jessica im Homecomingcourt als Vertreter der Austauschschüler.

Da meine Austauschpartnerin Volleyball spielt, ging es für mich wie jeden Tag nach der Schule von 15:00-18:00 Uhr zum Volleyballtraining. Einer der Trainer ist Mr Scan, der ja auch der amerikanische Austauschlehrer ist.

Am Abend trafen sich alle um 7 Uhr an der Schule für ein Bonfire, bei welchem die Homecoming-Kandidaten vorgestellt wurden und anschließend Queen und King gekrönt wurden. Erfreulicherweise wurden es Ashley Ford (Austauschpartnerin von Elisa) und Nathan Highley (Austauschpartner von John).

  

Anschließend wurden wir Deutschen sowie die Sportteams vorgestellt. Der Tag endete dann beim Zusammenstehen um das große Feuer.


Tag 17 (Bianca Funtak)

Heute war der "Throwback Thursday" oder auch "Decades Day", der 4. Tag der Homecoming Week. Die Schüler kleideten sich im Stil der 50er, 60er, 70er, 80er oder 90er Jahre. So waren rote Bandanas, Lederjacken, gepunktete Röcke und gebatikte Hippie-Shirts ein häufiger Anblick. Ich bekam von meiner Familie für diesen Anlass einen original "Poodle Skirt", wie man ihn in Amerika in den 50er Jahren getragen hat und den die Großmutter meiner Austauschpartnerin selbst genäht hat.

Außerdem hielten wir heute unsere letzten Präsentationen an der Highschool, welche übrigens sehr gut angekommen sind.

Weil wir bisher jeden Tag unterwegs waren, entschieden meine Austauschpartnerin und ich uns dazu, heute einen gemütlichen Tag zu Hause zu verbringen. Wir schnitzten passend zum angebrochen Herbst einem Kürbis, den wir auf einem Pumkin Patch gekauft hatten, halfen meiner Gastmutter beim Kochen und aßen dann mit der Familie zusammen zu Abend. Das machen wir hier nicht oft, da es so viele Events gibt und man deshalb oft auswärts isst. So ging es einigen anderen der Gruppe, die das Volleyball Spiel heute Abend besuchten, welches unser Team mit 2:0 für sich entscheiden konnte.

 


Tag 18 (John Fleck)

Heute war der letzte Tag der Homecoming Week. Anlässlich der ‚Parade‘ heute Nachmittag lieh uns der Onkel meines Austauschpartners seine Corvette und seinen riesigen Truck aus, die wir vor Unterrichtsbeginn erstmal zur Schule brachten.

Heute war Spirit Day. An diesem Tag trägt jeder Jahrgang sein eigens erstelltes Shirt und die vier Jahrgangsstufen (Freshmen, Sophomores, Juniors und Seniors) treten gegeneinander in verschiedenen lustigen Spielen, den sogenannten Crazy Games, an. Dazu gehören unter anderem Tauziehen, Völkerball und verschiedene Geschicklichkeitsspiele.

Nach der Schule, die heute schon um 11 Uhr endete, war es schon bald Zeit für die Homecoming Parade. Auf teure Sportwagen, große Geländewagen und Feuerwehrautos verteilt fuhren der ‚Homecoming Court‘, die Sportmannschaften und die Band durch die Stadt und verteilten, ähnlich wie bei unseren Faschingsumzügen, Süßigkeiten. Auch für uns deutsche Austauschschüler stand ein Feuerwehrauto bereit und alle, außer den sogenannten ‚honorary attendants‘, den Ehrenmitgliedern des Hofstaats (Jessica Kaiser und ich für die deutschen Austauschschüler), die in einem eigenen Wagen saßen, durften oben aufsitzen.

Nach dem Umzug aßen alle in der Schule Chili und Hot Dogs. Nachdem wir dann auch noch mit Fanartikeln der Football Mannschaft, den Sangamon Valley Storms, ausgerüstet wurden, waren wir ganz gespannt auf das besondere Homecoming Football Game. Leider verlor unsere Schule dieses ziemlich deutlich und leider auch unglücklich mit 14-42.

  

Danach gingen viele noch zu einer Bonfire Party bei Holly Schmidt, der Partnerin von Niklas.


Tag 19 (Jessica Kaiser)

Nach langem Warten stand heute endlich der Homecoming Dance an. Traditionsgemäß läuft das so ab wie bei uns heute: Gegen 15:00 ging es los mit Make-up und danach in einen Hair Salon zum Haare Stylen.

Anschließend haben wir unsere Ballkleider angezogen und das 'Date' (der Begleiter) meiner Austauschpartnerin kam um Bilder zu machen. Danach gingen wir mit einer größeren Gruppe zu Monical's, einem italienischen Pizza Restaurant.

Um 20:00 Uhr war es dann Zeit für den Dance. Wir kamen in der Schule an und gingen in die Sporthalle, die mit Lichtern und einer großen Leinwand dekoriert war. Zwei DJs legten auf und alle tanzten, und circa eine Stunde später war der Einmarsch des Homecoming Courts, das Highlight des Abends. In der Cafeteria gab es Getränke und Cookies und ein Fotograph machte Bilder. Um 23 Uhr war der Ball zu Ende, die Musik ging aus und wir sind erschöpft wieder nach Hause gefahren.


Tag 20 (Tilman Köhler)

Heute sind wir nach St. Louis gefahren. Wir trafen uns morgens um 7 Uhr und fuhren zusammen mit unseren Hosts.

Unsere erste Station war the Arch of St. Louis. Dort fuhren wir mit Gondeln hoch und hatten eine schöne Aussicht über St. Louis und den Mississippi.

Danach aßen wir in der Spaghetti Factory zu Mittag. Anschließend teilte sich die Gruppe, einige gingen in die Mall, andere wie auch ich besichtigten die Cahokia Mounds. Das ist eine präkolumbische Stadt, die zu ihrer Zeit größer als London damals war. Nachdem wir die Anlage angeschaut hatten, fuhren wir schließlich zurück nach Niantic.


Tag 21/Columbus Day (Elias Germann)

Anlässlich unseres heutigen ,,free days" (Columbus Day!) entschlossen wir uns, unseren Tag in Springfield zu verbringen.

Als erstes gingen wir shoppen in der ,,White Oaks Mall of Springfield", in der es viele verschiedene Läden gibt. Anschließend besuchten eine große Gruppe aus unserem Austausch ein mexikanisches Restaurant.

Daraufhin fuhren wir zu Sheels, einem Outdoor Store in Springfield und staunten über die große Auswahl wie auch über die Waffenabteilung - für uns eine komplett neue Erfahrung!

Als letztes sind wir in die Innenstadt zu einer ganz besondern Eisdiele gefahren, der ,,Cold Stone Creamery", in der man viele extravagante Möglichkeiten hat, sein Eis zu gestalten. Den restlichen Abend verbrachten wir zu Hause und relaxten. Einige aus unserer Gruppe gingen zum Illiopolis Service Club und stellten unseren Austausch vor.


Tag 22 (Leon Kleinbeck)

Zu Beginn unserer letzten Schulwoche an der SVHS fuhren wir wie gewohnt zur Schule, um dann aber mit dem Bus nach Champaign zu fahren und dort die größte Universität von Illinois, die U of I zu besichtigen. Mr. Scan führte uns über den Campus und wir durften sogar einen kurzen Blick in den großen Hörsaal werfen, wo gerade eine Vorlesung stattfand.

Anschließend konnten wir Fanartikel in einem "University of Illinois"-Fanshop kaufen. Als Abschluss unseres Trips fuhren wir zu "Papa Del's Pizza", um dort zum Lunch eine Deep Dish Pizza zu essen und hinterher zu Jarling's, einer Eisdiele, die bekannt ist für ihren "Cold Fudge".

Wieder an der Schule angekommen, haben wir uns wie fast jeden Tag das Footballtraining angesehen und sind danach noch zum Volleyballspiel in Buffalo gefahren. Anschließend verbrachten wir den restlichen Abend mit ein Paar Freunden bei Annabelle und ihrem Austauschpartner.


Tag 23 / Besuch der Elementary und Middle School in Illiopolis (Annabelle Schottler)

Heute morgen war frühes Aufstehen angesagt, denn bereits um 7:15 fuhr unser Bus an der SVHS ab, um uns deutsche Austauschschüler nach Illiopolis zur Elementary-/Middle School zu bringen. Dort gingen wir den ganzen Tag in Kleingruppen durch einige Klassen und hielten unsere "presentations", in denen wir den Schülern typisch deutsche Sachen wie Essen, die deutsche Kultur und auch unser tägliches Leben mit Hobbies und Schule vorstellten. Ebenso gerne beantworteten wir alle Fragen, die viele wissbegierige, jüngere Schüler an uns stellten. Unter ihnen war der kleine Bruder meines Austauschpartners, der voller Stolz all seinen Freunden seine "deutsche Schwester" vorstellte.

Gleichzeitig erzählten wir den Middle-School-Schülern über unseren Austausch, wodurch wir viel Interesse wecken konnten und so einige von ihnen hoffentlich in wenigen Jahren in Deutschland begrüßen dürfen.

Auch die jüngeren Mädchen und Jungen der Elementary School waren begeistert, spielerisch die ersten deutschen Wörter lernen zu können.

Ich denke, alle Deutschen genossen den Schultag bei den Jüngeren, der neue Erfahrungen, aber gleichzeitig auch eine Abwechslung zum High-School-Alltag mit sich brachte.

Nach der Schule fuhren die meisten wieder mit dem Bus zurück zur SVHS - bis auf wenige Deutsche, deren Gastfamilien nahe der Schule wohnen und die so direkt heimgehen konnten.

Da mein Austauschpartner, wie viele andere auch, aktiv im Storm football-team der SVHS spielt, verbrachte ich mit einigen anderen Deutschen den Nachmittag in der High School, wo wir beim Football- sowie auch Volleyballtraining zusahen. Besonders Football ist interessant für uns zu sehen, da echter American Football in Deutschland nur sehr selten zu sehen ist. Jedoch zwang uns die Kälte draußen nach einer Weile in die Sporthalle zu gehen, wo wir die Volleyball-Mädchenmannschaft beim Trainieren sahen.

Um 18 Uhr endete das Training und manche von uns Deutschen wurden spontan eingeladen, der Volleyballmannschaft bei ihrem Teamdinner Gesellschaft zu leisten.

Danach fuhr ich mit meinem Austauschpartner nach Hause, um meinen kleinen Gastbruder abzuholen. Gemeinsam machten wir uns anschließend auf den Weg nach Decatur, um dort bei Steak'n Shake, einem sehr populären amerikanischen Burgerrestaurant, zu Abend zu essen und so den Tag gemeinsam gemütlich ausklingen zu lassen.


Tag 24 (Asya Yasat)

Heute fand unsere lang erwartetete Tour durch Illinois' Hauptstadt Springfield statt. Um 8:05 fuhren wir mit dem Schulbus hin und unser erster Stopp war die Abraham Lincoln Presidential Library, in der wir uns hauptsächlich im musealen Bereich aufhielten und dort vieles über Abraham Lincoln, den 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten, erfuhren. Die Schwerpunkte lagen dabei sowohl auf seinem Privatleben und seiner Familie, als auch auf seiner politischen Laufbahn im Weißen Haus.

Danach fuhren wir zu D'Arcy's Pint, einem sehr bekannten irischen Restaurant, wo die meisten von uns ihren ersten Horseshoe aßen. Das ist ein Gericht, welches nur in der Region von Central Illinois zubereitet wird. Es besteht aus einer Scheibe Toast mit einem Stück Fleisch, typischerweise Hamburger, Hühnchen, oder auch Bacon, das mit Pommes und einer hausgemachten Käsesoße serviert wird. Für diejenigen, die sich an den doch sehr großen Horseshoe nicht herantrauten, gab es den Ponyshoe, die kleinere Version des Horseshoes.

Gesättigt brachen wir dann zu unserer letzten Station in Springfield auf: dem Illinois State Capitol, in welchem der Kongress von Illinois tagt. Damit war unsere Springfield Tour auch schon beendet und wir fuhren mit dem Bus wieder zurück zur Schule.

Ich selbst fuhr nach der Schule heim, um mich ein bisschen auszuruhen, da am Abend ein wichtiges Volleyballspiel anstand. Zum letzten Mal würden die Schüler der Abschlussklasse ein Heimspiel an der Sangamon Valley High School bestreiten, daher auch "Senior Night" genannt. Kurz vor 18:00 fuhren wir also zurück zur High School. Unser Team gewann nach spannenden 3 Sätzen, was den Tag positiv abrundete.


Tag 25 (Julia Rinck)

Heute war unser letzter Schultag an der SVHS. Wir durften zum letzten Mal unsere Austauschpartner in den Unterricht begleiten. In der letzten Stunde überreichten wir Frau Jung ein Geschenk als Dank für die Organisation der vielen Austausche. Auch unser Aufenthalt hier wurde durch sie zu einem unvergesslichen Erlebnis mit vielen Erfahrungen, Begegnungen und neuen Freunden.

Nachdem wir von der Schule heimkamen, ging es nonstop weiter zum 'football game'. Da der Anfahrtsweg dahin etwas länger dauerte, machten wir einen Zwischenstopp zum Dinner im berühmten amerikanischen Restaurant "Steak n' Shake". 

Danach unterstützten wir unsere Schulmannschaft beim Spiel. Trotz unserer Verstärkung ging der Sieg leider an die gegnerische Mannschaft "Arcola Riders".


Tag 26 (Emma Moser)

Heute morgen konnte ich ausnahmsweise mal ausschlafen. Als erstes sind wir nach Arthur zu einem Pumpkin Patch gefahren und haben einen großen und viele kleine Kürbisse sowie auch einen Pumpkin Pie (Kürbiskuchen) gekauft. Danach sind wir noch durch ein Corn Maze gelaufen, einem Maislabyrint. Als nächstes kam natürlich das Kürbisschnitzen dran, in Amerika nennt man es "carving pumpkins". Unser Motiv war ein alter VW Bus, aber der war im Ergebnis dann nicht ganz zu erkennen. Am Ende des Tages hatten wir eine Farewell Party bei einem unserer Austauschschüler. Die Party war ein schöner Abschluß für den Austausch.


Tag 27/Abschied

It is now time for the GAPP students to return to Germany. We have had lots of fun and laughter while they were here. This morning there were many tears of sorrow as they departed. Thankfully they will be seen again by our students when they go to Germany in the Spring of 2017 to visit with them for a month. Safe travels and thanks for the pleasure of hosting your youth.