GAPP-Austausch EGWörth/Sangamon Valley Highschool 2014


MI 01.10. (Sebastian Lüdtke)

Am 1.10 ging es endlich mit dem USA - Austausch los. Alle 29 Teilnehmer fuhren um kurz nach 8 mit dem Bus nach Frankfurt. Vor Ort stand man erstmal eine Weile bei der Gepäckabgabe an. Danach ging es auch direkt weiter mit den Sicherheitskontrollen. Nachdem alle ohne Probleme durchgekommen waren, widmete man sich direkt den Sitzplätzen im Flieger. Geflogen wurde mit einem Jumbo 747 unter der Flugnummer UA906. Der ersehnte Take Off erfolgte um 13:05 und Touchdown war in Chicago um 14:55 Ortszeit. 

Nach einem fast 9 stündigem Flug wurden wir dann herzlich von Joe Scanavino empfangen. Schließlich ging es dann mit einem schönen gelben Schulbus weiter nach Niantic. Nach 3 Stunden Fahrt und einem Abstecher bei McDonalds waren alle mehr als glücklich ihren Austauschpartner und die Gastfamilien kennenzulernen :).

We proudly announce: zwei unserer Schüler sind im Homecoming Hofstaat! 


DO 02.10. (Daniel Sitter)

Nach einem langen Flug und einer kurzen Nacht ging es am Donnerstagmorgen das erste mal in die Schule.Zuerst haben wir uns alle in der Turnhalle versammelt under durften uns den 200 Schülern vorstellen. Dannach ging es mit dem typisch amerikanischen gelben Schulbus nach Decatur. Als erstes machten air eine kurze Tour durch die Altstadt und bei Dell's Popcorn vorbei.Dort gab es Popcorn mit Käse und Karamel überzogen.Dannach ging es auf ein typisch amerikanisches College. Auf den Rückweg sah man rechts und links nur Korn und roch die Sojafabriken,hier auch Geruch von Decateur genannt.Zum Essen blieben wir bei dem traditionellen Burgerladen Krekel's stehen und es gab Burger mit Milchshakes. Später ging es noch zur Oma meines Austauschpartnerschaft. Abends traffen wir uns zum Essen in einem Restaurant und dann war der Tag auch schon vorbei.


FR 03.10. (Nathalie Müller)

Heute war unser erster Schultag in der Sangamon Valley High School. In der ersten Stunde trafen wir uns in Mr. Scanavinos Raum und besprachen ein paar Dinge für Chicago und wie es uns bisher ergangen ist. Glücklicherweise hatte niemand etwas zu bemängeln. Ab der zweiten Stunde begleiteten wir unsere Austauschpartner in ihren Unterricht, in meinem Fall war das zuerst Biologie. Eine Unterrichtsstunde dauert wie bei uns 45 min, dazwischen gibt es kurze Pausen von 4 min, in denen die Schüler Zeit haben an ihrem Spind (locker) die Bücher auszutauschen, die Bäder aufzusuchen und den Saal zu wechseln. Große Taschen werden aus Sicherheitsgründen in den Spinden verstaut. Unsere nächste Stunde war Englisch, in der wir an einem Quiz teilgenommen haben. Nach U.S. History sind wir in die Cafeteria zur Lunch Break gegangen, die in zwei Schichten unter den Schülern aufgeteilt wird. Es gab Hühnchen Quesadillas als Mittagessen, das man auf ein Tablet geschöpft bekommt und über einen Zifferncode am Computer abrechnet. Nach dem Essen stand Current Events auf dem Stundenplan gefolgt von Government, Algebra und German bei Mr. Scanavino.

Nach der Schule sind wir mit dem Auto nach Hause gefahren. Für den Nachmittag hatten wir uns mit ein paar Leuten, teils ebenfalls aus der Austauschgruppe, zum Essen in einem japanischen Restaurant verabredet. Es war sehr schön dort, denn der Koch hat die Gerichte direkt vor unseren Augen zubereitet. 

Danach sind wir zu einem Auswärtsspiel (away game) des Footballteams gefahren. Es ist beeindruckend wie viel Aufmerksamkeit die Schulteams bekommen. Neben der Mannschaft selbst und den Fans, die trotz niedriger Temperaturen zahlreich erschienen sind, waren auch Cheerleader beider Teams und die Marching Band sowie die Tanzgruppe der Gastgeberschule vor Ort um die Zuschauer zu unterhalten. Es war ein sehr interessantes Erlebnis.


SA 04.10. (Marie Patschke)

Samstag, der 4. Oktober war ein Familientag. Der Tag begann für mich mit einem Volleyballspiel meiner Austauschpartnerin und ich beschloss mir dieses Spiel anzugucken. Wir trafen uns dafür morgens um 7 Uhr an der Schule. Dort stand schon der Bus für die Mannschaft bereit und wir fuhren etwa eine Stunde zum Spiel an einer anderen Schule. Es war sehr interessant, denn während des Spiels herrschte eine super Stimmung und wir deutschen Austauschschüler feuerten natürlich das Team der Sangamon Valley High School mit an.

Nach diesem gewonnenen Spiel fuhren wir alle wieder glücklich zurück nach Niantic. Da an diesem Tag eine andere Schule abends ihren Homecoming Dance hatte und einige unserer Austauschschüler dazu eingeladen waren, konnte ich am Nachmittag leider nichts mit meiner Austauschpartnerin unternehmen. 

Deshalb verbrachte ich den Tag mit einer Freundin und deren Gastfamilie in Arthur. Dort besuchten wir einen "Pumpkin Patch", das ist ein Kürbismarkt, der von den Amish betrieben wird. Die Amish leben traditionell beispielsweise ohne Elektrizität und Technik. Da man die Amish schon an ihrer Kleidung erkennen kann, sahen wir eine Frau von den Amish in Arthur in der Bäckerei und im Supermarkt. Der Frau im Supermarkt durften wir sogar ein paar Fragen zu ihrer Lebensweise und Religion stellen. Sie war sehr nett und es war interessant, einen Einblick in das Leben der Amish gewinnen zu dürfen.

Abends richtete eine der amerikanischen Gastfamilien auf ihrem Grundstück ein großes Bonfire aus. Das ist ein Lagerfeuer, um das wir alle herumsaßen und zu Musik Marshmallows grillten. Dabei konnten wir die anderen Austauschpartner noch besser kennenlernen.

Dieser Tag war für mich ein sehr erlebnisreicher und unvergesslicher Tag!


SO 05.10. (Julika Völkel)

Am 5. Oktober machten wir uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Weg nach Chicago. Obwohl es etwas traurig war, unsere Austauschpartner, die wir in der kurzen Zeit schon sehr ins Herz geschlossen hatten, wieder zu verlassen, fieberten wir alle während der Zugfahrt dem Aufenthalt in der drittgrößten Stadt der USA entgegen. 

Nachdem wir in unser sehr schönes Hotel eingecheckt hatten, ging es in Richtung Navy Pier. Dort nahmen wir an einer Haunted Boat Tour teil. Von hier aus war die Skyline Chicagos zu sehen und wir konnten tolle Bilder machen. Danach gingen wir zurück ins Hotel und hatten Freizeit: Ein paar Schüler gingen schwimmen im Hotelpool, während andere todmüde ins Bett fielen.


MO 06.10. (Sebastian Kind)

Unser Abenteuer Amerika geht weiter: Heute ist unser zweiter Tag in Chicago.

Nach einem wunderbaren und erholsamen Schlaf genossen wir das Continental Breakfast in unserem Hotel. Das amerikanische Frühstück ähnelt etwas dem deutschen mit dem Unterschied, dass alle bekannten Brotsorten pragmatisch durch wenige leckere ersetzt wurden und dass jeder, der wollte, selbst Waffeln machen durfte.

Nachdem wir uns am Frühstück gestärkt hatten, machten wir uns zügig fertig, um pünktlich um 9.30 Uhr die Tagestour starten zu können. Unser erstes Ziel war die Besucheretage "103" des Willis Tower. Um dort hinzukommen, mussten wir lange durch die Stadt wandern und U-Bahn fahren. Aber auch in dem Gebäude selbst verbrachten wir viel Zeit, indem wir darauf warteten eingelassen zu werden. Schlussendlich belohnte der grandiose Ausblick über Chicago die Warterei. Sogar das Wetter spielte zu unseren Gunsten und erlaubte tolle Fotos. Besonders in gläsernen Balkonen lebten einige ihre Höhenangst aus, andere wiederum beobachteten entspannt die Landachaft.

Nach dem Besuch des Willis Tower gab es eine kurze Mittagspause mit freier Essenswahl für uns. Eine U-Bahnfahrt später verbrachten wir den Nachmittag mit dem Beobachten von Fischen im Shedd Aquarium. Von dort hatten wir auch einen super Skylineblick am Michigansee.

Am Abend gingen wir auf das Basketballspiel der Chicago Bulls gegen die Washington Wizards. Dafür fuhr uns ein Sonderbus zum gefüllten Stadion. Wir hatten alle gute Plätze, aber leider war unsere Gruppe auf das ganze Stadion verteilt. Bis zum Schluss war das Spiel eine interessante und spannende Abwechslung der Führungsposition. Schließlich hat Washington das Spiel durch einen leichten Vorsprung gewonnen.

Nach dem Basketballspiel führte uns der lange Weg in das Hotel zurück. Der nun folgende Schlaf beendete unseren erlebnisreichen Tag.


DI 07.10. (Eda Bekmez)

Heute, der 7.Oktober, war unser dritter Tag in Chicago. Am Morgen gingen wir in das weltberühmte Field Museum, das u.a. das größte Tyrannosaurus-Rex-Skelett sowie viele andere, interessante Ausstellungen präsentiert. Beispielsweise erfuhren wir viel Neues über die Lebensweise der Ägypter, Azteken und Südseebewohner.

Anschließend bekamen wir Freizeit, um die Stadt auf eigene Faust zu besichtigen. Die Meisten nutzten das umfangreiche Shoppingangebot Chicagos aus.

Abends bekamen wir noch die Chance, die wunderschöne Skyline aus dem Hancock-Center zu besichtigen, welches bei Dunkelheit und den vielen Lichtern der Stadt ein faszinierendes Erlebnis war.


MI 08.10. (Antonia Müller)

Den vorletzten Tag in Chicago begannen wir mit einem Artwalk durch die Stadt. Dabei erzählte uns Frau Jung etwas über einige Kunstwerke, die in der Stadt verteilt sind (unter anderem von Pablo Picasso).

Die letzte Station des Artwalks war die berühmte 'Bean' von Chicago.

Danach machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Strand des Michigan Lakes und hatten anschließend den ganzen Nachmittag für uns (shopping!).

Abends ging die ganze GAPP Gruppe in einem 'speziellen' Restaurant  mit Dschungelatmosphäre lecker essen.


DO 09.10. (Hanna Lindner)

Heute, der 9. Oktober, war unser letzter Tag in Chicago. Wir genossen noch ein letztes mal das gute Frühstück. Nachdem wir alle gepackt und unser Gepäck in einem Raum verstaut hatten, ging es dann auch nochmal durch Chicago in das Art Institute, welches ein sehr umfangreiches und einzigartiges Angebot an Kunst verspricht und als weltbestes Museum  gewählt wurde.

Zuerst gingen wir gemeinsam durch die vielen Bereiche des Museums und es wurden kurze aber sehr interessante Referate zu selbst ausgewählten Kunstwerken gehalten. Anschließend war uns freigestellt wie wir unsere letzten zwei Stunden in Chicago nutzen wollten. Einige blieben im Museum um noch weitere Kunst zu sehen, andere gingen in die Stadt um etwas zu essen.

Dann war es auch schon soweit. Wir fuhren mit dem Zug um 17:15 Uhr zurück nach Lincoln, wo uns unsere Gastfamilien abholten. Wir waren alle froh wieder hier zu sein, weil wir trotz der schönen Stadt doch alle unsere Familien vermisst haben.


FR 10.10. (Rebecca Kunz)

Heute war unser erster Schultag nach unserem Ausflug nach Chicago. Alle deutschen Schüler trafen sich in der ersten Stunde zu einer Besprechung und bekamen in der Sporthalle ihre eigenen Sportsachen ausgeteilt. Da es nur ein halber Schultag war, probten alle deutschen Schüler in der letzten Stunde ihre Präsentationen. Danach ging es mit einer großen Horde deutscher und amerikanischer Freunde zu einem mexikanischen Restaurant, wo alle an einem riesigen Tisch ein leckeres Lunch hatten.

Nach dem Essen trennte sich die Gruppe und meine Austauschpartnerin und ich fuhren mit einigen Freunden zum shoppen in die Mall von Springfield. Es war schön, endlich wieder Zeit mit unseren amerikanischen Freunden zu verbringen und in einem Secondhand-Laden Kleider für die Homecoming Woche zu kaufen.


SA 11.10. (Jan Burger)

Nach einem langen erholsamen Schlaf gab es in meiner Austauschfamillie erstmal ein typisch amerikanisches Frühstück: Rührei mit Bacon und Toast.

Nach dem Essen haben wir uns dann fertig gemacht und sind mit Freunden nach Decatur in die Mall gefahren um dort ausgiebig zu shoppen. 

Am Abend sind wir dann in ein sogenanntes Haunted House gegangen. Es ist eine komplette Halle, die umgebaut wurde um Leute zu Tode zu erschrecken.


SO 12.10. (Ina Bohlender)

Our Trip to Sixflags

Heute war ein echt cooler Tag. Wir sind morgens mit unseren Austauschpartnern und ein paar anderen Amerikanern von Sangamon Valley mit dem Bus nach St. Louis losgefahren um dort in den Freizeitpark ‘Sixflags’ zu gehen. Die Achterbahnen dort sind amazing und es hat richtig Spass gemacht, die vielen verschiedenen mit unseren Austauschpartnern zu fahren. Wir sind fast alle Achterbahnen gefahren, und die Aussergewoehnlichste, die wir gefahren sind, war die Boomerang. 

Gegen Abend sind durch den ganzen Park ‘Monsters’ (Zombies, Maenner mit Kettensaegen, Gruselgestalten etc.) gelaufen und wir haben den Zug, in dem alle drinsassen, ankommen sehen und standen direct davor, als alle ‘Monsters’ herausgestuermt sind. Zu unserem grossen Erstaunen waren 3 Leute von der anderen Austauschgruppe von Rochester ebenfalls heute im ‘Sixflags’ und so haben wir auch noch ein paar andere german people getroffen.

Auf der Rueckfahrt waren alle ziehmlich erschoepft, aber es war ein wunderschoener Tag.


 

MO 13.10. (Rebecca Vollmer)

Heute war Columbus Day, ein Feiertag zu Ehren von Christoph Kolumbus und der Entdeckung Amerikas. In den USA ist dieser Feiertag immer am zweiten Montag im Oktober. Für uns Schüler bedeutete dieser Feiertag einen zusätzlichen schulfreien Tag, den wir mit unserer Gastfamilie verbringen konnten.

Abends war dann endlich - nachdem wir jetzt schon anderthalb Wochen hier sind - die welcome party. Aber zuerst hatte Herr Scanavino eine "Next of Kiln activity" für uns organisiert. Wir durften in der Schulcafeteria eine Christbaumkugel mit der Deutschlandflagge und den "storm eyes" der Sangamon Valley High School bemalen. Danach wird es noch in einem Ofen gebrannt.

Dann kamen auch schon unsere Gasteltern und Gastgeschwister und wir präsentierten unsere Show. Zuerst führten wir "Mein kleiner grüner Kaktus" auf, allerdings etwas ungewöhnlich, da das Kinn der Akteure zum Gesicht wurde. Danach tanzten wir eine Polka vor und sangen das Lied "Gutselstand" in drei verschiedenen Sprachen (pfälzisch, hochdeutsch und englisch). Nathalie und Daniel spielten die Handlung des Liedes für alle, die den Text nicht verstanden, vor. Der Höhepunkt der Show war dann ein Strumpfhosentanz zu "Marmor, Stein und Eisen bricht", bevor alle zusammen noch das "Rote Pferd" tanzen, bei dem auch unsere amerikanischen Austauschpartner ziemlich schnell mitmachen konnten. Nach dieser Präsentation überreichte Frau Jung Herrn Scanavino das Geschenk von unserer Gruppe, eine moderne Kuckucksuhr, über die er sich sehr freute. Dann aßen wir noch zusammen Pizza und die leckeren Salate und Kuchen, die die Gastfamilien mitgebracht hatten.


DI 14.10. (Johanna Meyer)

Heute startete endlich die lang ersehnte Homecoming Week mit einem gruseligen und zugleich lustigen Motto, dem Zombie Day. Wie schon abgemacht, fanden sich in der ersten Stunde alle deutschen Schueler in ihren Kostuemen in Mr. Scans Raum zusammen.

Auch in den folgenden zwei Stunden verbrachten wir groesstenteils damit unsere Presentations mit den Lehrern und auch teilweise schon vor der Klasse zu ueben, was mit unseren Verkleidungen einen sehr lustigen Effekt hatte. Im Verlauf des weiteren Schultages, besuchten die meisten Gapp-Schueler den Unterricht ihrer Austauschpartner, die uns ebenfalls mit ihren zum Motto passenden Outfits ueberraschten.

Nach Unterrichtsende ist es fuer die meisten Amerikanischen Schueler ueblich ihre Freizeitaktivitaeten zu besuchen. Also begleiteten wir sie zum cheerleading/dance practice, zum normalen cheerleading practice und zum cheer practice fuer den Senior and German boy’s dance. All diese Aktivitaeten dauerten bis halb acht an. Danach fuhren die anwesenden Schueler mit ihren Austauschpartnern nach Hause um den Tag zu zweit oder mit ihrer Austauschfamilie gemuehtlich ausklingen zu lassen.


MI 15.10. (Ronja Müller)

Am zweiten Tag unserer Homecoming Week war mal wieder unsere Kreativität gefragt. Wir konnten uns aussuchen ob wir uns entweder etwas Wacky Tacky oder doch lieber ein bisschen Gender Bender verkleiden wollten. Das heißt entweder total verrückte schrille Klamotten anziehen, die einfach kein bisschen zusammen passen oder sich lieber einer Geschlechtsumwandlung unterziehen (natürlich nur verkleiden).

Die Schüler der Sangamon Valley Highschool, die deutschen Schüler und sogar die Lehrer und Köche der Cafeteria haben sich etwas einfallen lassen, um ihr Outfit zum Glänzen zu bringen. Außerdem war heute der zweite Tag an dem die deutschen Austauschschüler ihre Präsentationen für die amerikanischen Schüler vorgetragen haben. Manche deutschen Schüler sind nachmittags in den Lions Club gefahren, um dort ein paar Fragen über unseren Austausch und die deutsche Kultur zu beantworten. Den restlichen Schülern stand der Nachmittag frei um ihn mit den Austauschpartnern zu verbringen.


DO 16.10. (Maddy Anselm)

Throwback Thursday!

Heute war der vorletzte Tag der begehrten Homecomingweek. Wir kleideten uns im Stile der 20er - 90er Jahre und hielten unsere Präsentationen für ein letztes Mal in der Sangamon Valley High School.

Nach dem gewonnenen Volleyball Game in der Sporthalle versammelte sich die gesamte Schule vor dem Football Feld um die Krönung von Homecomingking und -queen mitzuverfolgen. Davor wurden wir German Students von Mr. Scan nochmal begrüßt und vorgestellt, ganz besonders Rebecca Kuntz und Alexander Kaiser als Teil des Hofstaats.

Die Spannung stieg und Mr. Scan verkündete das Ergebnis der Wahlen.

Homecomingqueen: Taylor Wickline (Austauschpartnerin von Jana Rinnert)
Homecomingking: Brady Hurst (Austauschpartner von Sebastian Lüdtke)

Nach der Krönung folgte ein von den Cheerleadern und Senior Jungs sehr amüsanter Tanz, bei dem ebenfalls unsere Jungs vom Austausch beteiligt waren.

Zum Abschluss dieses schönen Abends veranstaltete die Schule noch ein Bonfire, was sehr vorteilhaft war, da die Temperaturen mit der Zeit sanken. Wir genossen diese Zeit zusammen mit unseren Austauschpartnern mit dem Hintergrundwissen, dass unsere und auch ihre letzte Homecomingweek langsam dem Ende zugeht.


FR 17.10. (Veronica Schottler)

Mit dem Spirit Day freitags endete unsere unvergessliche Homecoming Week! Da der Tag unter dem Motto des "School Spirits" stand, hatten sich die Jahrgänge in ihren entsprechenden Farben gekleidet: Die Freshman hatten weiße, alle Sophomores graue, die Juniors Columbiablaue und die Seniors Navyblaue Motto-Shirts an. Man konnte also leicht erkennen, wer welcher Klassenstufe angehört!

Nach den ersten drei Unterrichtsstunden trafen sich die Mitglieder eines jeden Jahrgangs, um die Teilnehmer bei den Crazy Games festzulegen. Die heiß ersehnten Spiele begannen dann schließlich nach dem Mittagessen! In verschiedenen Disziplinen wie beispielsweise Chinesischem Rennen oder Frisbeewerfen, traten die einzelnen Jahrgänge gegeneinander an. Der bei den Games zu spürende Teamspirit war einfach unvergleichlich! So feuerte jeder Jahrgang seine Spieler mit Sprechchören und selbstgebastelten Plakaten an und es wurde es ein erbitterter Kampf um den Sieg - alles natürlich jedoch nur im Spaß! Am Ende gewannen die Seniors knapp vor den Juniors.

Eine Stunde später fing die Parade durch Niantic an. Wir Deutschen wurden den Bewohnern der umliegenden Orte und den Schülern des Tri-City-Bezirks so noch einmal vorgeführt, während wir auf einem Feuerwehrauto sitzend und Bonbons werfend durch den Ort fuhren.

Abends fand abschließend noch das Homecoming Football Game statt, das das STORM-Team souverän gewann! In der Half Time Show konnte man außerdem die Cheerleader und vor allem die Marching Band bestaunen, die den Tag des Team Spirits noch einmal gekonnt abrundeten!


SA 18.10. (Mira Kappel und Laurene Bartels)

Homecoming Dance

Der 18.10. war für alle ein besonders aufregender Tag: Der Homecoming Dance und Julius' 17. Geburtstag!

Der Tag begann für alle wahrscheinlich im selben Muster: Aufbrezeln. Für die Mädchen kamen neben den Kleidern noch Haare, Nägel und Makeup dazu. Abends gingen wir in kleinen Gruppen essen und feierten schon ein bisschen Julius' Geburtstag. Ab 20:00 Uhr tanzten wir dann auf dem Homecoming Dance in der Turnhalle der Sangamon Valley Highschool in Niantic. Wir machten viele Bilder (unter anderem ein Gruppenfoto von allen 58 Gapp-Schülern plus Lehrer!) und überreichten Julius einen riesigen Geburtstagskeks. Es war ein anstrengender aber wirklich schöner Tag, den wir bestimmt so schnell nicht vergessen werden!


SO 19.10. (Benedikt Regelmann)

Am Sonntag nach dem Homecoming Dance konnten wir glücklicherweise ersteinmal ausschlafen! Danach begann für mich ein gemütlicher Tag mit meiner Gastfamilie. Zuerst sind wir zum Frühstücken in ein China-Restaurant und anschließend die Oma meines Partners besuchen gegangen. Dort haben wir dann ein bisschen American Football im Fernsehen geschaut. Doch schon nach einiger Zeit mussten wir wieder aufbrechen und sind noch Einkaufen gegangen - das ist in America im Gegensatz zu Deutschland auch Sonntags möglich! Als wir dann wieder daheim waren, haben wir den Abend noch gemütlich bei XBox-Spielen und Filmen gemeinsam ausklingen lassen!


MO 20.10. (Nicolas Bayer)

Heute war nach einem spannenden Wochenende ein normaler Schultag. Wir sind relativ spät aufgestanden, haben schnell gefrühstückt und sind dann zur Schule gebraust.

Danach waren alle unterwegs. Viele waren Billard spielen, haben Verwandte besucht.... Wir waren mit Hannah's Austauschfamilie den Pumpkin Patch in Arthur besuchen. Dort gibt es ein großes Maislabyrinth und jede, jede Menge Kürbisse xD in jeder Form und Farbe. Danach haben wir uns noch fett einen Apfel-Cider und Pumpkin Bars gegönnt.  Seeehr lecker! Wir haben sogar ein paar Amish gesehen!

Danach waren wir und die Jungs und Theresius noch bei Marcels Austauschfamilie und haben am Feuer gesessen, 'The Walking Dead' angeschaut und Peanutbutter-Brownies gegessen. Dann haben alle noch den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Desmond, der Mondbär -'Wie bin ich hierher gekommen ?' - Ende !


DI 21.10. (Theresa Bürger)

Heute war ein ganz normaler Schultag, jedenfalls schien es das zuerst. Wir folgten wie sonst auch unseren Austauschpartnern in ihren Unterricht, bis eine Durchsage kam , dass wir wegen einem Wasserrohrbruch in Illiopolis früher heim dürfen.

Da deshalb der Lunch ausfiel, gingen wir ein zweites Mal zum Mexikaner essen. Abends fand dann noch das letzte Volleyball Homegame der Saison statt, welches das letzte überhaupt für die Seniors war, so auch für meine Austauschpartnerin Gabi.

Hier ein paar Impressionen von Mount Polaski und Springfield, wo die Lehrer ihren unerwartet freien Nachmittag verbracht haben :-)


MI 22.10. (Hannah Rößler)

Wie üblich begannen wir den Schultag mit einer "Homeroom-Stunde" in Mister Scans Klassenzimmer, um alles Organisatorische zu besprechen. Doch anstatt wie sonst anschließend mit unseren Austauschpartnern in den Unterricht zu gehen, fuhren wir mit dem Bus nach Champaign und besichtigten die Uni dort. Wegen der Homecoming-Week war der Campus mit Bändern und Luftballons in den Farben der Universität, nämlich orange und blau, geschmückt. Es waren auch einige Stände aufgebaut, an denen sich ein paar Schüler Gratis-T-Shirts abgreifen konnten.

Nachdem Scan uns herumgeführt hatte, lud er uns in ein Restaurant (Papa Del's) ein und wir aßen dort Chicago-Style Deep Dish Pizza.

Den Nachmittag verbrachten wir mit unseren Gastfamilien. Abends gingen einige von uns dann zum Fußballspiel der Millikin University in Decatur. Das erste Spiel, das der Millikin-Girls, verloren diese leider 2:0. Doch anschließend gewannen die Männer 2:1.


DO 23.10. (Oliver Binder)

Wie an jedem Schultag traffen wir uns zur ersten Stunde in Mr.Scanavinos Raum, um alles Organisatorische zu besprechen. Ein Teil von uns fuhr dann in die Middle School in Illiopolis und gab dort dann Präsentationen. Die anderen blieben in der High School und gingen mit ihren Austauschpartnern in den Unterricht. Die Schule endete heute schon um 13 Uhr und nicht wie normalerweise um 15 Uhr, weil es Lehrerkonferenzen gab. 

Nach der Schule ging ich dann mit meinem Austauschpartner und seiner Freundin noch etwas essen, bevor wir mit den Vorbereitungen für seine Halloweenparty begannen. 

Alle Austauschteilnehmer waren eingeladen und es kamen tatsächlich auch alle. Es gab auch einen Preis für das beste Kostüm. Gekürt wurden dann das beste Köstum eines deutschen und amerikanischen Jungen, sowie das eines deutschen und amerikanischen Mädchens. Für die gute Stimmung sorgte dann unser DJ Mr. Eller. Zum Schluss gab es noch für alle  einen "Hayride" und eine coole Halloweenparty, die allen Spaß gemacht hat, ging zu Ende.


FR 24.10. (Carola Ehrhardt)

Nach all den Tagen, an denen wir so früh aufstehen mussten, tat es gut ausschlafen zu können. Heute fiel der Unterricht wegen Lehrerkonferenzen für die Schüler aus. Trotz allem hatte meine Austauschpartnerin Unterricht. Da sie einen gewissen Testscore erreicht hatte, wurde ihr erlaubt, neben der Schule am Richland Community College einige Fächer zu belegen, unter anderem auch "Communication".

Nachdem wir wieder nach Hause gekommen waren, musste Miranda später wieder weg, da sie und die anderen die Chance bekommen haben Geld für den Gegenbesuch nach Deutschland zu verdienen. Sie half beim 'setup' für die "Illiopolis Community Halloween Party".

In den ersten paar Tagen, in denen ich hier war, zeigte mir meine Austauschpartnerin ihre Lieblingsshow "Switched at Birth" und ich verfiel dieser Serie auch sofort. So vertrieb ich mir also die Zeit, bis Miranda wieder kam. Da ich bisher noch nie bei "Steak'n Shake" war, beschlossen wir dort Abendessen zu gehen, während andere zum Football Game der SVHS gingen. Es war Senior Night, in der den Seniors im Team Anerkennung zu Teil wurde.

Später wurden wir von Sebastian und Joseph zu einem Bonfire eingeladen. Aber bevor wir dort hingingen, besuchten wir ein "haunted house". Das ist ein Spukhause, wo man von Monstern und anderen Halloween-Kreaturen erschreckt wird.

Der Tag lief entspannt aus, mit netten Menschen um mich herum.


SA 25.10. (Julius Bendel)

Nachdem am Abend zuvor schon eine kleine Abschiedsparty stattgefunden hatte und nun endgültig unsere letzten Tage hier angebrochen waren, war die Stimmung etwas gedrückt, als wir uns um 8:00 Uhr an der Schule trafen, um unseren Tag in St. Louis zu verbringen. Doch gerade da es die letzten Tage sind, wollen wir sie noch in vollen Zügen genießen und die tolle Zeit hier weitergehen lassen!

Das tolle Herbstwetter inklusive strahlendem Sonnenschein half dabei sofort und ließ auch die 2-Stunden-Fahrt im Privatauto zum 1. Reiseziel, den "Cahokia Mounds", wie im Flug vergehen. Alle waren sich einig: Die Sicht, die man vom Tempel der ehemaligen Ureinwohnerstadt auf St. Louis und Umgebung hatte, war die Stufen wert!

Im Anschluss daran ging's dann gleich weiter zur wohl berühmtesten Sehenswürdigkeit in St. Louis: Ein riesiger Metallbogen mitten in der Stadt, genannt "The Arch". Den touristischen "Ride" in einer winzigen 5-Mann-Gondel und die Möglichkeit, in 190 Metern tolle Fotos zu machen, ließen wir uns natürlich auch nicht nehmen.

Hungrig ging unsere Tour dann weiter zur " Old Spaghetti Factory", wo wir mit frischem Salat, leckerer Pasta und einem Eis als Nachspeise mehr als gut versorgt waren.

Um den Tag abzurunden, wurde natürlich noch die große Shopping Mall besucht, wo sich jeder dann individuell vergnügen und einkleiden konnte. Auf dem Heimweg durfte natürlich ein Stop bei der berühmten Fast Food Kette "Steak 'n' Sheak" (großzügigerweise von unseren Fahrern spendiert) nicht fehlen und der Tag war perfekt!


SO 26.10. (Rebecca Kuntz)

Nach einem morgendlichen Gottesdienst in der Kirche meiner Austauschpartnerin hatten wir in einem Restaurant in Mt. Pulaski ein leckeres Mittagessen. Danach haben wir zuhause schon einmal die Koffer vorbereitet und Kartoffelecken für die abendliche Farewell-Party gekocht.

Als wir bei Guerreros Haus ankamen, erwartete uns schon ein riesiges Angebot an Spielen und Essen. Von selbstgemachten Makkaroni bis zum GAPP-Kuchen war alles dabei. Zum Abschluss gab es noch ein Lagerfeuer und leckere Marshmallows. Alles in allem war es ein gelungener Abend, der allen viel Spaß gemacht hat!


MO 27.10. (Jana Rinnert)

Schweren Herzens bewältigten wir heute unseren letzten Schultag an der Sangamon Valley High School. Ein Teil der Gruppe hielt ein abschließendes Mal ihre Präsentationen an der Middle School, während wir anderen wie gewohnt am Unterricht teilnahmen. Traurig gestimmt ging es dann an das Verabschieden von den weiteren Mitschülern mit dem bedrückenden Hintergedanken diese höchstwahrscheinlich nie wieder zu sehen.

Nach der Schule begleiteten wir unsere Austauschpartner zu deren Volleyball Spiel, welches erfreulicherweise mit einem Storm Sieg endete, um sie dort ein letztes Mal zu unterstützen. Erfreut über den Erfolg der Volleyballmannschaft ließen wir den Tag letztlich in einem Restaurant ausklingen.


DI 28.10. (Alexander Kaiser)

An unserem letzten vollständigen Tag in den Vereinigten Staaten stand für uns eine Tour durch die Landeshauptstadt Springfield auf der Agenda. Nach einer 45-minütigen Busfahrt gen Westen erreichten wir unser erstes Ziel, das Illinois State Capitol. Es beinhaltet sowohl den Senat als auch das Repräsentantenhaus des Staates Illinois. Vor seiner Präsidentschaft ging auch Barack Obama dort jeden Tag ein und aus. Wir bewunderten die detailreiche Innenarchitektur aus Gold und Bronze, bevor wir wieder in den Bus stiegen um das nächste Ziel anzupeilen.

Das "Lincoln Museum" dreht sich, wie der Name schon verrät, zu großen Teilen um den 16. Präsidenten der U.S.A. Lincoln ist wohl einer der wichtigsten Präsidenen der amerikanischen Geschichte und vor allem das Aushängeschild Illinois'. Im Museum lernten wir eine Menge über Lincolns Kindheit, Familie und Schaffen als Präsident. Eines der Hauptthemen dabei war der amerikanische Bürgerkrieg, in dem Lincoln als Befehlshaber der U.S.A. entscheidend mitwirkte.

Besser informiert und hungrig ging es für uns nun zu "Darcy's Pint", einem traditionellen irischen Pub, der eine der Spezialitäten Springfields serviert, den "Horseshoe". Der "Horseshoe" besteht aus einer Scheibe Toast, einer Sorte Fleisch nach Wahl, Pommes frites und Käsesoße. Nachdem wir dann alle diese Spezialität der Küche Illinois genossen hatten, fuhren wir zurück zur Sangamon Valley High School.

Wieder daheim angekommen, begann der große Abschied mit Geschenken und das Packen begann. Den letzten Abend verbrachten Ina, Johanna, Ronja und ich gemeinsam mit unseren Austauschschülern und feierten Michaelas Geburtstag mit deutschen Rösti, die Johanna, Ina und Ronja zubereitet hatten. Doch auch die schönste Party hat ein Ende und so verabschiedeten wir uns fürs Erste bis zur Goodbye Assembly.


Good bye Sangamon Valley High School. We will miss you so much :'(


'Auf Wiedersehen '