Chronik: Das Wörther Gymnasium 1964 - 1969


GESCHICHTE UND GESCHICHTEN

EINE BLÜTENLESE AUS SCHULCHRONIK UND JAHRESBERICHTEN

Der folgende Gang durch die Jahre von 1964 bis 1969 ist, was der Untertitel sagt: eine Blütenlese, eine Auswahl also ohne Anspruch auf Vollständigkeit, weder was die "Geschichten" selbst, noch die damit verknüpften Namen der "handelnden Personen" angeht. Sie will Daten im Gedächtnis bewahren, die einmal im Strom der Zeit von Bedeutung für die Schule waren, deren Kenntnis aber nicht unbedingt nötig ist, um das heutige Wörther Gymnasium zu verstehen. Sie will aber auch Augenblicke in der Vergangenheit festhalten, die, vielleicht zunächst unbeabsichtigt, eine eigene Wirkkraft und Dynamik entfalteten und bis in die Gegenwart das Gesicht der Schule prägen.


 

1964

28.Juli: Der Kreistag spricht sich bei seiner Sitzung in Weingarten einstimmig für die Errichtung eines Gymnasiums im Südteil des Kreises Germersheim aus. Die erst auf dem Papier existierende Schule wird in der Folgezeit "Süd-Gymnasium" genannt, zur Abhebung vom Gymnasium in Germersheim, im Norden des Landkreises.

 

1965/1966

Auseinandersetzungen um den Standort des "Süd-Gymnasiums". Sowohl Kandel als auch Wörth bewerben sich als Schulsitzgemeinde.

 

1966

Anfang April fällt in Mainz die Entscheidung für Wörth als Schulsitzgemeinde. Der Kreistag billigt bei seiner Sitzung in Ottersheim am 11. Mai mit Mehrheit die Entscheidung aus Mainz.

 

1967

4. März: Im Sitzungssaal des Rathauses in "Alt-Wörth" werden die ersten Sextanerinnen und Sextaner für das neue Gymnasium angemeldet.

24. Juli: Der Gründungserlass für das Wörther Gymnasium trifft ein. Er legt fest:

- Die neue Schule führt bis zur Einrichtung der 13. Klasse zu Beginn des Schuljahres 1975/76 den Namen "Staatlich Neusprachliches und Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium – im Aufbau – Wörth".

- Mit der kommissarischen Leitung der neuen Schule wird Studienrat Dieter Rößler, damals am Gymnasium in Germersheim tätig, beauftragt.

- Bis zur Errichtung eines eigenen Neubaus wird die Schule in von der Gemeinde Wörth zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten im neuen Volksschulgebäude auf dem Dorschberg untergebracht.

1. September: Der Unterrichtsbetrieb am Wörther Gymnasium beginnt mit 122 Schülerinnen und Schülern, die in 3 Parallelklassen unterrichtet werden.

 

1968

12. August: Die Bauarbeiten für den Neubau des Gymnasiums beginnen.

17. Dezember: Grundsteinlegung für den Neubau durch Landrat Georg Weiß.

 

1969

Während der Sommerferien werden auf dem Gelände der Dorschbergschule zur Lösung der Raumnot des neuen Gymnasiums drei Schulpavillons aufgestellt.

3. September: Richtfest für den Neubau des Gymnasiums.

 

verfasst von: Kb