BWV - Veranstaltungen - Benimm-Knigge


 

 

Jahrgang 9:

Benimmseminar der Klassen 9b und 9c im Schlosshotel Karlsruhe

14.12.2012

Karlsruhe am 21.11.2012

Bis 16.00 waren alle 21 Schülerinnen und Schüler sowie Frau Müller eingetroffen und das Seminar konnte starten. Wir gingen gemeinsam zum Empfang, wo Herr Barth uns schon erwartete. Er führte uns in die Bar und wir nahmen den ersten Drink des Abends ein. Danach erklärte er uns den weiteren Verlauf des Abends, bevor wir uns mit einer Angestellten des Hotels auf den Weg zu einem Rundgang machten.

Wir bekamen unter anderem den weltberühmten Spiegelsaal des Hotels zu sehen, in dem die ersten Bambis in den 60er Jahren verliehen wurden. Außerdem zeigte man uns die Küche sowie die Schwarzwaldstube, in der vor allem regionale Küche serviert wird. Bevor wir wieder in die Bar gingen, sahen wir uns noch die Junior-Suite und ein Doppelzimmer sowie den kleinen Wellnessbereich und einige Seminarräume an.

Zurück in der Bar, informierte uns ein Film über die Ausbildungsberufe und deren Aufstiegsmöglichkeiten im Gastgewerbe. Im Anschluss daran erklärte uns Herr Barth die wichtigsten Punkte zum Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Darin enthalten waren zum Beispiel Tipps zu einem Anschreiben oder wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch am besten „verkauft“.

Als Herr Barth fertig war, führte er uns in die Bibliothek, einen Konferenz– und Speisesaal, in dem wir später auch unser Essen zu uns nahmen. Doch vorher mussten wir erst einmal unter Anleitung eines Azubis unsere Plätze eindecken. Wir falteten unsere Servietten nach Anleitung und legten unser Besteck an die uns gezeigte Stelle. Herr Barth erklärte uns viele wichtige Benimmregeln, die bei Tisch beachtet werden müssen: Wie man das Besteck benutzt, wo man die Serviette hinlegt oder wem man das Brot reicht. Andere wichtige Verhaltensregeln erklärte er uns zu passender Gelegenheit.

Das Menü bestand zuerst aus einem Gruß aus der Küche, einem Krabbencocktail auf Pumpernickel. Darauf folgte Feldsalat mit Speckwürfeln und Croutons als Vorspeise. Die Hauptspeise war ein Hähnchenschlegel an frischem Marktgemüse mit Kartoffelplätzchen. Das Dessert, der krönende Abschluss, war Mohnschupfnudeln mit Beerenkompott und Vanilleschaum.

Bevor wir schließlich gingen, bekamen wir noch ein Handout und einige Infomaterialien mit auf den Weg. Insgesamt war der Abend eine sehr gelungene und spaßige Veranstaltung.


 

Jahrgang 9:

Benimmseminar im Schlosshotel Karlsruhe

03.05.2010

Auch dieses Jahr nahmen die 9ten Klassen des Europa-Gymnasiums Wörth an einem Benimmseminar teil, welches im Schlosshotel Karlsruhe stattfand.

Der Empfang in dem für die Schüler ungewohnt vornehmen Hotel wurde mit einem Glas Johannisbeersaft eingeleitet. Während die Schüler auf Ledersofas in der Empfangshalle Platz nahmen, wurden sie von Herrn Barth, der das Seminar leitete, begrüßt. Er erklärte kurz den Ablauf und das Vorgehen des Nachmittags. Danach wurden die Schüler in drei Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem Gruppenleiter aus dem Hotel angeführt wurden.

 

Tipps für Bewerber zum Vorstellungsgespräch

Nach der Hausführung nahmen alle Schüler wieder auf den Ledersofas in der Empfangshalle Platz. Herr Barth gab nun den Schülern Tipps für Bewerber zum Vorstellungsgespräch im Gastgewerbe, die aber auch für diejenigen nützlich sind, die sich für einen anderen Beruf interessieren.

Zuerst wird die Checkliste für das Bewerbungsschreiben abgearbeitet. Besonders wichtig ist die persönliche Anrede des Adressaten, den man per Anruf herausfinden kann. Kreativität kommt gut an, da sich die Bewerbung so von anderen unterscheidet. Der Seminarleiter erzählt von einer Bewerbung, die ihm besonders gefallen hat. Ein Bewerber, der sich in der Restaurantbranche beworben hat, erstellte eigene Rezepte, von denen er einige dem Anhang beigelegt hatte. Interessant sind Bezüge zum Beruf (Praktika) und besondere persönliche Eigenschaften, Interessen und Fähigkeiten.

Vor dem Vorstellungsgespräch gilt es für den Bewerber, sich vorzubereiten. Dazu sollte die Tageszeitung gelesen werden, um Aktuelles zu wissen. Die Homepage des Betriebes sollte angeschaut,  der Name des Ansprechpartners und des Direktors, die Betriebsgröße und Zimmerzahl eingeprägt werden. Zusätzlich ist es sinnvoll zu wissen, wie das Restaurant und die Veranstaltungsräume heißen und  wie viele Sterne der Betrieb hat.

Zudem sollte man sich Antworten auf mögliche Fragen bereitlegen, wie zum Beispiel, warum man sich für diesen Beruf und diesen Betrieb entschieden habe, und sich sinnvolle Fragen über Abteilungen, Schule oder Übernahme überlegen. Jedoch sollte man sich nicht nach Überstunden, Urlaub oder Gehalt erkundigen, da dies einen schlechten Eindruck mache. Zeugniskopien, die nachzureichen sind, müssen mitgenommen werden.

Auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt, jedoch solle man nicht überpünktlich sein. Erscheint man mit den Eltern, wirke der Bewerber eher noch unreif.

Falls die Hand entgegengestreckt werde, reagiere man mit einem kräftigen Händedruck. Dabei solle man nicht übertreiben, aber auch nicht zu lasch reagieren, sonst könnte das als Willensschwäche interpretiert werden.

Zu einem gepflegten Äußeren gehöre auch die Kleidung: Eine Schwarze Hose dazu ein Hemd bzw. Bluse sei angebracht. Zu beachten sei, dass der Schmuck nur dezent ist. Frisurexperimente seien zu vermeiden!

Der Blickkontakt zum Gesprächspartner solle während des ganzen Vorstellungsgesprächs gehalten werden, bei mehreren Gesprächspartnern müsse man abwechselnd in deren Augen schauen.

Auf Fragen des Gegenübers müsse eingegangen werden; dies solle aber nicht zu ausschweifend geschehen.

Ein weiterer Punkt sei die Höflichkeit, auf die großen Wert gelegt werde. Es heißt sich stets zu bedanken, sei es für ein Getränk oder auf den Hinweis, sich hinzusetzen.

Zum Schluss des Gesprächs dürfe gefragt werden, wie verblieben werde bzw. wann eine Antwort erwartet werden dürfe. Der Bewerber verabschiede sich höflich und bedanke sich für das Vorstellungsgespräch.

Herr Barth erwähnte ausdrücklich, dass weißes oder cremefarbenes Papier erwünscht sei. Natürlich solle auch darauf geachtet werden, dass die Bewerbung keine Eselsohren oder Flecken aufweise.

 

Hausführung

Herrn Barth führt die Klasse zuerst in den Herzogensaal, in dem eine große Tafel mit ca. 30 Sitzplätzen gestellt ist. Von diesem Saal geht es durch eine Glastür in den Spiegelsaal, welcher mit 99 Quadratmetern der größte ist. Er ist unter anderem für Hochzeitsfeiern und das so genannte „Krimidinner“ gedacht.

Von dort aus geht die Führung weiter in den kleinsten Saal, die Weinstube und anschließend in die Bibliothek. Ein langer Gang führt zum Konferenzraum, der mit einer Leinwand und einer angrenzenden Empore über dem Eingangsbereich ausgestattet ist.

Das Schlosshotel hat natürlich auch ein eigenes Restaurant, die „Schwarzwaldstube“, welche täglich u.a. auch für Hausgäste geöffnet ist.

Nach den Saalbesichtigungen darf sich die Klasse den Wellnessbereich mit Saunen, Solarium, Dampfbad, Fitnessbereich und Ruheraum ansehen. Er ist für alle Gäste des Hauses nutzbar.

Anschließend zeigt uns Herr Barth die 96 Zimmer, von denen 42 Doppelzimmer und drei Juniorsuiten sind. Juniorsuiten sind größer als normale Doppelzimmer und werden meist für Hochzeiten gebucht, wie Herr Barth nebenbei erklärt.

Nach der Hausführung treffen sich alle Gruppen wieder im Empfangsbereich.

 

Verhaltensregeln am Tisch

Der letzte Teil des Seminars bestand aus den Verhaltensregeln als Gast am Tisch.
Zuerst wurde den Schülern erklärt, wie sie sich zu verhalten haben, wenn sie zum Essen eingeladen worden sind. Könne man aus irgendeinem Grund nicht zum vereinbarten Essen erscheinen, sei es Pflicht, sich rechtzeitig beim Gastgeber abzumelden. Vor allem müsse man sich für die Einladung bedanken, egal, ob man kommen könne oder nicht.

Nach diesem kleinen Vortrag von Herrn Barth über die Regeln, erklärte eine Hotelangestellte, wie der Tisch bei solch einem Essen gedeckt werde. Die Schüler merkten schnell, dass vor allem Genauigkeit gefragt ist und auf jedes kleinste Detail geachtet werden muss. Mit diesem Wissen durfte jeder seinen Platz mit Tellern, Besteck und Gläsern eindecken.

Zuletzt wurden die Tischregeln vorgestellt. Schon beim Einnehmen und Verlassen des Platzes gibt es einige Regeln, die zu beachten sind:

Falls eine Sitzordnung vorhanden ist, muss diese natürlich gemäß der Zuweisung eingehalten werden. Als Gast nimmt man erst dann Platz, wenn der Gastgeber sich setzt oder dazu bittet. Der Herr rückt seiner Tischdame beim Hinsetzen den Stuhl zurecht. Wenn man den Platz verlässt, entschuldigt man sich vorher.

Außerdem sind Geräusche wie Schmatzen oder Schlürfen untersagt. Auch gehört es sich nicht, überlaut mit dem Besteck zu hantieren. Völlig inakzeptabel ist das Aufstoßen.

Grundsätzlich wird mit Besteck gegessen, jedoch gibt es zahlreiche Ausnahmen, wie zum Beispiel Austern oder Hähnchenschenkel Diese Ausnahmen sind an den Reinigungsmöglichkeiten für Finger und Hände zu erkennen, die am Tisch bereitstehen. Brot wird gebrochen und nicht als Brotscheibe vollständig bestrichen.

Bei der Benutzung des Bestecks ist die Menüfolge zu beachten: Es wird immer das Besteck benutzt, das sich am weitesten außen befindet. Man darf keinesfalls aus Flaschen, Kannen oder Krügen trinken, sondern aus Gläsern, Bechern oder Tassen.

Das Reden mit vollem Mund ist untersagt. Außerdem ist lautes Reden mit einem weit entfernten Tischnachbar inakzeptabel. Bedienungen werden nicht gerufen, sondern verbal oder mittels dezenter Geste herbeigebeten. Dies sind einige von vielen Tischregeln, die einzuhalten sind.

 

Das Essen

Nachdem alle Schüler die Regeln verstanden hatten und alle Fragen geklärt waren, wurde ihnen ein 3-Gänge-Menü serviert, wobei sie selbstverständlich auf die gelernten Tischregeln achten sollten.

Der erste Gang bestand aus Butter und Brot, eine kleine Quiche und Salat. Zum zweiten Gang wurden Hähnchenschenkel mit Kartoffeltaler und Gemüse serviert. Für die Vegetarier am Tisch gab es gefüllte Maultaschen, ebenfalls mit Gemüse serviert. Als dritter und letzter Gang wurde Vanilleeis mit roter Grütze und frischen Früchten aufgetischt.

Das Essen hat allen Beteiligten sehr gut geschmeckt. Die Schüler werden das Gelernte mit Sicherheit in der Zukunft gebrauchen können.

Antonia Burgert


 

Jahrgang 9:

Benimm-Knigge

15.05.2008

Der Monat Mai 2009 stand für die Klassen der Jahrgangsstufe 9 im Zeichen des Benimmseminars im Renaissance-Hotel Karlsruhe.

Nahezu alle Schüler(innen) der Jahrgangsstufe 9 nahmen freiwillig an dem Benimmseminar unter Leitung der Personalchefin Frau Müser teil, das seit mehreren Jahren die Schüler(innen) dieser Jahrgangsstufe des Europa-Gymnasiums erfolgreich auf die Erfordernisse und Belange von Bewerbung, Berufsausbildung und Studium vorbereitet, und zwar unter dem Motto:

„Höfliches und gewandtes sowie sicheres Auftreten als wichtiger Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung und den Erfolg in Studium und Beruf.“

 

Wer, 2008